FC Barcelona :Boss gibt zu: Paul Pogba war zu teuer für Barça


Vor rund drei Jahren zeichnete sich ein Wettstreit um Paul Pogba ab, in dem unter anderem der FC Barcelona verwickelt war. Die Katalanen verzichteten damals aber auf ihr Matching Right.

  • Andre OechsnerDienstag, 09.04.2019
Foto: Cosmin Iftode / Dreamstime.com
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Als sich im Sommer 2016 zahlreiche Klubs um Paul Pogba stritten, sprach auch der FC Barcelona ein gehöriges Wörtchen mit.

Im Zuge eines Matching Rights hätte sich Barça die Dienste des Weltmeisters sichern können, verzichtete aber.

"Im Sommer 2015 spielte Paul Pogba in Turin und wir haben Juve einfach gesagt, dass wir interessiert seien, wenn sie eines Tages den Spieler verkaufen würden", erklärt Barças Präsident Josep Maria Bartomeu bei ESPN.

In der Folge trafen sich die Gremiumsmitglieder mit Pogbas Berater Mino Raiola und vereinbarten ein Matching Right für Barça.

Der spanische Ausnahmeklub durfte jedwede Offerte eines anderen Klubs mit einem eigenen Angebot mit gleicher Summer kontern und Pogba unter Vertrag nehmen.

Schließlich bot Manchester United ein Jahr später 105 Millionen Euro Ablöse für die Dienste des Mittelfeldmanns – und erhielt am Ende den Zuschlag.

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"Als sie den Spieler verkauften, haben sie uns gesagt, was das Angebot sein sollte, und wir konnten uns diesen Betrag zu diesem Zeitpunkt nicht leisten", meint Bartomeu.

Nach zwei bedingt überzeugenden Spielzeiten im ManUnited-Dress fand Pogba unter der Leitung von Ole Gunnar Solskjaer zurück in die Spur.

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Der Franzose kommt in der laufenden Saison auf starke 14 Tore und elf Vorlagen.

Während Pogba 2016 noch zu teuer für Barça war, gaben die Katalanen ein Jahr später erstmals mehr als 100 Millionen Euro für einen Spieler aus: Ousmane Dembele.

Der Dortmunder wurde allerdings nur für diese Ablösesumme verpflichtet, weil vorher Neymar für 222 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain gewechselt war.

Ein halbes Jahr später legte Barça sogar eine Fixsumme von 120 Millionen Euro für Philippe Coutinho auf den Tisch.

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