Bundesliga :Warum der FC Bayern das Rennen um Dayot Upamecano anführt

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Foto: motivio / imago images

Die Freude war groß, als Dayot Upamecano seinen Vertrag bei RB Leipzig im Sommer vorigen Jahres bis 2023 verlängerte. Der Franzose setzte seine Unterschrift allerdings erst, nachdem ihm ein Zugeständnis in Form einer Ausstiegsklausel (42 Mio. Euro) gemacht wurde.

Upamecano ist inzwischen zum französischen Nationalspieler aufgestiegen und gehört fraglos zu den besten Innenverteidigern Europas. Zahlreiche englische Schwergewichte, darunter der FC Chelsea, sowie die spanischen Topadressen Real Madrid und FC Barcelona sollen dem 22-Jährigen Avancen machen.

Führend ist laut einem Bericht der Münchner TZ jedoch der FC Bayern. Dies rührt unter anderem damit, dass sich der deutschen Serienmeister schon lange Zeit mit einer Verpflichtung Upamecanos befasst. Der FCB wollte den RB-Abwehrstar schon vor rund einem Jahr unter Vertrag nehmen.

Hintergrund


"Ich werde von mehreren Klubs angesprochen, ich spreche mit Klubs, aber ich habe Zeit. Wir werden sehen, was in Zukunft passiert", sagte Upamecano im September, als er mit der Nationalmannschaft Frankreichs unterwegs war.

Auf Upamecanos Spezialposition, der zentralen Abwehrmitte, ergeben sich in der kommenden Saison im Münchner Lager durchaus Vakanzen. David Alaba wird den FCB mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlassen. Ungeklärt ist auch die Zukunft von Jerome Boateng.