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"Aussagen ziemlich arrogant" :BVB-Boss Zorc knöpft sich Uli Hoeneß vor - Weidenfeller stichelt

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Foto: Marcel Paschertz / Shutterstock.com
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Uli Hoeneß hatte die Transferpolitik von Borussia Dortmund gegenüber der FAZ teils furios kritisiert. Der Ehrenpräsident des FC Bayern musste allerdings nicht lange auf einen Gegenstoß warten.

"Ich finde die Aussagen ziemlich arrogant. Wenn man jedes Jahr 250 Millionen Euro mehr in der Tasche hat, lässt es sich mit vollen Hosen gut stinken", wird BVB-Sportdirektor Michael Zorc unter anderem von den RUHR NACHRICHTEN zitiert.

Hoeneß hatte das Dortmunder Vorgehen, junge Spieler auf dem Transfermarkt zu kaufen, weiterzuentwickeln und im Anschluss gewinnbringend zu veräußern, bekrittelt und als "unklug" abgetan. "Wie soll ein Spieler die DNA eines Vereins hundertprozentig aufsaugen, wenn er das Gefühl hat, ein Verkaufsobjekt zu sein?", so der Ex-Bayern-Manager.

"Die Aussagen hätte sich Uli Hoeneß besser gespart. Der Zeitpunkt ist auch sehr verwunderlich, schließlich haben die Bayern nächste Woche Champions League und eigentlich Besseres zu tun", erklärt BVB-Präsident Reinhard Rauball laut BILD.

Der ehemalige Dortmunder Torhüter Roman Weidenfeller vermutet, dass der bayrische Zorn im Transfer von Jude Bellingham begraben liegt: "Da scheint der Frust mal wieder tief zu sitzen."

An dem 17-Jährigen war auch der FC Bayern interessiert. Ebenso wie an Jadon Sancho und einst Ousmane Dembele. Die drei Jungstars bevorzugten alle den BVB.

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