BVB-Neuzugang Bartra spricht Klartext über Barça-Abschied

marc bartra 3
Foto: mooinblack / Shutterstock.com

Das katalanische Eigengewächs stellte gegenüber Radio Marca klar, dass er Barcelona aufgrund geringer Spielpraxis und fehlendem Vertrauen von Chefcoach Luis Enrique (46)  verlassen habe.

"Der Trainerstab und der Präsident wollten zwar, dass ich bleibe, aber dabei sein und eine gute Rolle zu spielen sind zwei verschiedene Sachen", sagte der spanische Nationalverteidiger dem Radiosender.

Er habe unter Pep Guardiola (45) Vertrauen in sein Talent bekommen und sowohl unter Tito Vilanova, als auch unter Tata Martino seine Einsätze bekommen, bilanzierte Bartra die Zeit vor dem Amtsantritt von Enrique.

FC Barcelona

Mit der Anstellung des Asturiers im Camp Nou im Sommer 2014 ging es mit den Spielanteilen von Bartra bergab, mit Thomas Vermaelen und Jeremy Mathieu kamen zwei Neue für die Innenverteidigung.

"Ich war im Aufwärtstrend, als Luis Enrique zu uns kam. Ich habe einen guten Start hingelegt, aber dann setzte er nicht mehr auf mich. Es waren harte eineinhalb Jahre",  bemängelt der EM-Fahrer deutlich.

Vor allem die Nicht-Nominierung für den Kader im Clasico gegen Real Madrid traf Bartra hart. "Ich kam von einem Spiel mit der Nationalmannschaft gegen England, das mich sehr glücklich machte", blickte Bartra zurück.

Der Abwehrakteur weiter: "Aber dann wurde ich nicht für den Clasico berücksichtigt. In diesem Moment hat man mir klar gemacht, dass ich mich vielleicht doch nicht so sehr auf Barça versteifen sollte."

Das Reservisten-Dasein in Barcelona stellte Bartra nicht mehr zufrieden. Darum ließ der Innenverteidiger seine Ausstiegsklausel nicht verstreichen und wechselte  für acht Millionen Euro zu Borussia Dortmund.

Bei den Schwarz-Gelben ist für Bartra ein Stammplatz eingeplant. Der Katalane soll niemand geringeren als Abwehrchef Mats Hummels (Abschied zum FC Bayern München) ersetzen.

Er hoffe, dass er sich schnell an Dortmund und die Bundesliga anpasse, betonte der Neuzugang der Schwarz-Gelben: "Ich will das einbringen, was ich in der besten Mannschaft der Welt gelernt habe."