Borussia Dortmund :BVB zu nett – Michael Zorc will Bewusstseinswandel

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Foto: Marcel Paschertz / Shutterstock.com

Emre Can hatte es nach dem 3:4 gegen Bayer Leverkusen schnell analysiert: Borussia Dortmund ist nicht dreckig genug. Das soll sich nun ändern, kündigt Michael Zorc an.

"Wir sind die fairste Mannschaft der Liga", sagte der Sportdirektor der Schwarzgelben, "aber dafür gibt es keine Punkte."

Zwar will er seine Kicker nun nicht ermuntern, zu foulen, was das Zeug hält, aber doch hin und wieder auch mal dreckiger zu spielen.

"Was wir brauchen ist bei jedem einzelnen das Bewusstsein, noch mehr das eigene Tor beschützen zu wollen. Das ist wichtig. Darum geht es. Das müssen wir weiter schärfen", ergänzte der Ex-Profi.

Hintergrund


Die Statistik weist Borussia Dortmund mit 184 Fouls aus – dem niedrigsten Wert aller Bundesligisten.

Zugleich wurden sie aber auch am seltensten unfair gestoppt. Ein Grund: Der BVB führt auch mit die wenigsten Zweikämpfe in der Bundesliga.

In die Pflicht genommen ist neben Neuzugang Emre Can nun einmal mehr Axel Witsel. Der Belgier lieferte starke erste Monate ab, verletzte sich im Dezember aber bei einem Treppensturz.

"Er konnte deshalb nicht alles machen", erklärte Lucien Favre das aktuelle Formtief des Mittelfeldspielers.

"Es ist normal, dass du nicht eine ganze Saison lang auf höchstem Niveau spielen kannst. Aber er wird langsam zurückkommen."

Mit den Verletzungen von Marco Reus (Muskelverletzung) und Julian Brandt (Anriss des Außenbandes im Sprunggelenk) wird Witsel immer wichtiger. Zudem ist auch Thomas Delaney seit November außer Gefecht.

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