Tottenham :Bye Bye, Pochettino – ein besonderer Abschied und seine Folgen

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Über seinen Nachfolger herrschte nur kurz Unklarheit. Mittlerweile steht fest: Es geht weiter - sowohl für den Verein als auch für Pochettino selbst.

Denn ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass das Ende bei einem Verein natürlich nicht das Ende einer Trainerkarriere bedeuten muss. Und dennoch wurde die Fußballwelt durch den „Rausschmiss“ ein weiteres Mal aufgewirbelt.

Entscheidungen, neue Wege – das ist Fußball

Sicherlich gab es seit der Erfindung des Fußballs nie eine Zeit, in der sich ein Trainer seines Postens zu 100 % sicher sein konnte. Manche Teams sind sogar dafür bekannt, Niederlagen vergleichsweise hart und schnell durch einen Trainerwechsel zu bestrafen. Lustigerweise zeigt ein Buchmacher Sportwettenvergleich hierbei, dass viele Seiten ihr Wettportfolio demnach angepasst haben.

Denn mittlerweile ist es bei vielen Anbietern nicht mehr nur möglich, auf Endergebnisse, sondern auch auf etwaige Trainer- und Spielerwechsel zu setzen.

Wer sich auf der Suche nach einer Option befindet, seine Sportwetten ein wenig abwechslungsreicher werden zu lassen, dürfte hier auf seine Kosten kommen. Immerhin ist die Welt des Fußballs viel zu spannend, um ausschließlich auf Endergebnisse zu wetten.

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Der Rauswurf und die Summe der möglichen Gründe

Sicherlich führten mehrere Ereignisse dazu, dass Mauricio Pochettino bei den Tottenham Hotspurs nicht mehr die Trainerfunktion einnehmen wird.

Jedoch dürften vor allem die schlechte Platzierung in der Liga, das „Schützenfest“ des FC Bayern München und die Verläufe der letzten Begegnungen im Allgemeinen dazu beigetragen haben, dass sich Mauricio Pochettino nun nach einem anderen Verein umsehen muss.

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Ein Schicksal, das vor Kurzem auch Niko Kovac bei den Bayern ereilte. Hier schien damals die Begegnung mit Eintracht Frankfurt und das entsprechende 5 : 1 Anfang November der Tropfen gewesen zu sein, der das berühmte Fass zum Überlaufen brachte. Und wieder einmal zeigte sich: Die Karriere eines Trainers ist zu einem großen Teil vom Erfolg seiner Mannschaft abhängig.

Ein Blick zurück: Mauricio Pochettino und Tottenham Hotspur

Die Erfolgsgeschichte von Mauricio Pochettino und Tottenham Hotspur liest sich – zumindest in der Anfangsphase – wie ein Märchen.

Immerhin stand der Argentinier insgesamt circa fünf Jahre bei der Mannschaft unter Vertrag. Damals, 2014, wechselte er vom FC Southhampton. Der Erfolg ließ in Nord-England auch nicht lange auf sich warten.

Unter seiner Führung schaffte es Tottenham Hotspur insgesamt fünfmal, sich einen der ersten Plätze in der Premier League zu sichern.

Offensichtlich ein Erfolg, von dem zwar lange, aber eben auch nicht „ewig“ gezehrt werden kann – auch wenn es das Team im Jahre 2017 sogar schaffte, den Titel „Vizemeister“ einzuheimsen.

Dennoch scheint der Abschied zwischen Mannschaft und Trainer weitestgehend friedlich abgelaufen zu sein. Wer mit dem berühmten Waschen schmutziger Wäsche gerechnet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Vielmehr meldeten sich schon einige „Ex-Kollegen“ in den sozialen Netzwerken zu Wort, die ihrem ehemaligen Trainer alles Gute wünschten.

Mittlerweile steht auch schon sein Nachfolger fest. So wird José Mourinho in die Fußstapfen des Argentiniers treten. Fußballfans wissen, dass es sich hierbei natürlich um keinen unbekannten Namen handelt.

Der Portugiese verfügt über jahrelange Trainererfahrung und war schon bei den Größten unter Vertrag:
- FC Porto
- Chelsea FC
- Inter Milan
- Real Madrid
- Manchester United

Über einen langen Zeitraum konnte er demnach auch Trainererfahrung in England sammeln. Dementsprechend kann davon ausgegangen werden, dass er sich auch hier schnell einleben wird. Immerhin hat er auch schon damit begonnen, sein persönliches Trainerteam zusammenzustellen.

Wie geht es für Mauricio Pochettino weiter?

Die Nachricht über die Vertragsauflösung mit Mauricio Pochettino verbreitete sich schnell. Zeitnah wurden auch Überlegungen darüber angestellt, zu welchem Verein es den Ex-Tottenham Trainer nun ziehen würde.

Bisher sind noch keine offiziellen Statements abgegeben worden – weder von Pochettino selbst, noch von einem neuen Verein.

Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch hoch, dass der Argentinier in naher Zukunft wieder für einen der großen Vereine am Spielfeldrand stehen wird. Unter anderem war hier auch schon – zumindest auf der Basis entsprechender Vermutungen – sogar von Real Madrid die Rede.

Fest steht, dass ein bekannter Trainername wie Pochettino nicht in der Versenkung verschwinden wird. Er wurde bereits von Top-Klubs wie Real Madrid oder Manchester United umworben.

Mit seinen 47 Jahren steht dem ehemaligen Fußballprofi, der damals seine Karriere bei den Newell’s Old Boys begann, sicherlich noch eine lange Karriere bevor, in deren Zusammenhang er sein Wissen und seine Kompetenzen an die jungen Spieler weitergeben kann. Immerhin werden im fußballerischen Alltag in den unterschiedlichen Ligen eben nicht nur Spieler, sondern auch Trainer und Co-Trainer, getauscht.

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