Cesc Fabregas

Gegen Messi läuft eine Kampagne

cesc fabregas 2012
Foto: Natursports / Shutterstock.com

Über Lionel Messi und seinen Vater wurde in den vergangenen Tagen und Wochen häufig berichtet. Doch statt Lobpreisungen für den vierfachen Weltfußballer hagelte es häufig Negativschlagzeilen.

Es wurde spekuliert, dass Leo Messi unzufrieden sei und eine Gehaltsaufbesserung fordere. Zuletzt berichtete die Tageszeitung "El Mundo" aus Madrid, dass die Staatsanwaltschaft gegen Jorge Messi wegen angeblicher Beteiligung an Geldwäsche-Aktivitäten ermittle. Dies wurde bereits von offizieller Stelle dementiert.

FC Barcelona

Cesc Fabregas kritisierte nun die Berichterstattung. Die Medien hätten gegen die Ethik des Journalismus verstoßen, bemängelte der Mittelfeldakteur der Katalanen. Die Berichterstattung sieht er sehr negativ: "Irgendwas passiert da. Es gibt Leute da draußen, die Dinge schreiben, ohne Fakten oder Beweise für ihre Behauptungen zu haben."

Fabregas glaubt, dass Teile der Presse den argentinischen Superstar in ein schlechtes Licht rücken wollen. "Nach sechs Jahren der Lobpreisung sind die Leute wohl gelangweilt und suchen nach anderen Dingen, als wäre eine Änderung notwendig im Bezug darauf, wer der Beste ist. Aber Leo ist der Beste. Er spricht nur auf dem Platz. Und da ist er eben der Beste", sagte Fabregas im Gespräch mit "La Sexta".

Der spanische Nationalspieler äußerte sich auch über die Weltfußballerwahl. "Kaum war Messi verletzt, schien es so, als hätte er in diesem Jahr überhaupt nichts erreicht. Es ist wohl so, dass sie einen anderen Spieler brauchen, der den Rhythmus im Weltfußball vorgibt", verwies Fabregas darauf, dass die Leistungen des Argentiniers im ersten Halbjahr 2013 keine Erwähnung mehr finden.

Die negative Haltung von Teilen der Medien richte sich aber nicht nur gegen Messi, sondern auch gegen den FC Barcelona, glaubt Fabregas: "Es gibt auch Leute, die davon gelangweilt sind, dass der FC Barcelona immer gewinnt. Sie wollen etwas Neues. Der Bessere, der immer gewinnt, gefällt ihnen nicht".