Ex-Arsenal-Weggefährten :Cesc Fabregas: Warum Arsene Wenger ihn nicht zurückwollte

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Cesc Fabregas schaffte als 16-Jähriger seinen Durchbruch als Profi beim FC Arsenal, spielte in der Folge acht Jahre unter Arsene Wenger (70) für die Gunners, ehe er 2011 dem Lockruf seines Jugendklubs FC Barcelona folgte.

Drei Jahre später kehrte Fabregas zurück in die Premier League, allerdings nicht zu Arsenal, sondern in den blauen Teil Londons, zum FC Chelsea mit dem damaligen Cheftrainer Jose Mourinho. Mit den Blues wurde der Spanier auf Anhieb Meister.

Warum bemühte sich Arsenal nicht um eine Rückkehr des verlorenen Sohnes? Wenger klärt gegenüber THE ATHLETIC auf: "Weil es mein Grundsatz war den Spielern zu sagen, dass es kein Zurück gibt, wenn sie uns verlassen."

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Das Kalkül: Damit wollte Wenger Spieler, die meinten "woanders sei das Gras grüner", im Verein halten. Doch der Elsässer machte auch Ausnahmen, beispielweise für die Altstars Thierry Henry, Campbell oder Jens Lehmann. Wenger: "Das war aber etwas anderes. Bei den jungen Spielern hätte ich das nicht gerne gemacht."

Hintergrund


Cesc Fabregas (31) verabschiedete sich im Januar 2019 nach viereinhalb erfolgreichen Jahren von der Stamford Bridge, heuerte beim AS Monaco an. Sein Vertrag im Fürstentum ist noch bis 2022 gültig.

Arsene Wenger musste Arsenal 2018 nach 22 Jahren im Amt verlassen und wurde durch Unai Emery ersetzt. Mittlerweile hat Mikel Arteta das Sagen bei den Gunners. Wenger ist bei der FIFA angestellt, als Direktor für Fußball-Entwicklung.