Premier League Ausverkauf befürchtet: Tuchel wünscht sich schnellen Eigentümerwechsel

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Da der jetzige Klubeigentümer, Roman Abramowitsch, wegen seiner Putin-Nähe keine Geschäfte in Großbritannien durchführen darf, steckt sein gesamter Verein in der Bredouille. Die Blues dürfen keine neuen Profis verpflichten.

Mit den bereits vorhandenen Akteuren können sie aber auch nicht über eine Verlängerung verhandeln. Eine katastrophale Situation. Auf seine Schützlinge N'Golo Kante und Jorginho, deren Verträge 2023 auslaufen, angesprochen, hatte Coach Thomas Tuchel deshalb eine klare Haltung.

"Niemand möchte heutzutage, dass so etwas mit wichtigen Spielern passiert. Es ist mein Wunsch als Trainer, dass wir diese Fälle in diesem Sommer lösen und es klar ist, in welche Richtung es gehen wird. Das ist mein Wunsch", so Tuchel. Mit Antonio Rüdiger und Andreas Christensen verlieren die Londoner nach der Saison voraussichtlich bereits zwei Stammkräfte. Ein ähnliches Szenario könnte sich noch mehrfach wiederholen.

Chelsea

"Es wäre schön, wenn wir das verhindern könnten", mahnte Tuchel seine Vorgesetzten zur Eile. "Im Moment ist es natürlich schwierig, aber das sollte unser aller Ziel sein." Sowohl der Brite Nick Candy als auch die US-amerikanische Unternehmerfamilie Ricketts wollen den FC Chelsea übernehmen. Der Verein wird auf 2,8 Milliarden Euro geschätzt.