Dortmund wollte Ausleihe :Callum Hudson-Odoi: Warum Tuchel ihn nicht zum BVB gehen ließ

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Foto: Mitch Gunn / Shutterstock.com
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Beim 3:0-Heimsieg gegen Aston Villa am Samstag spielte Hudson-Odoi auf der rechten Außenverteidiger-Position, weil Reece James eine Rotsperre absitzen musste.

Sein Trainer wurde nach dem Spiel auf die Transfersituation um Hudson-Odoi im Sommer angesprochen. "Ja, wir haben gesprochen, aber es war eine sehr einfache Entscheidung für mich am letzten Tag des Transferfensters", sagte der Ex-BVB-Coach.

Hintergrund

Die dünne Personaldecke ließ Thomas Tuchel nur wenig Handlungsspielraum. "Wir konnten den Spieler nicht gehen lassen, wir haben einen 18- bis 19-Mann-Kader", so der Deutsche auf der Pressekonferenz.

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Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Vor allem seine Variabilität macht Hudson-Odoi im Moment zu einem wichtigen Teil der Mannschaft. "Er kann auf der linken und auf der rechten Außenbahn spielen. Für ihn wäre es sicherlich eine gute Gelegenheit gewesen, aber für uns war es aufgrund der Ziele, die wir erreichen möchten, einfach unmöglich ihn abzugeben."

Der Coach der Blues kann sich außerdem jeden Tag aufs Neue von den Qualitäten seines Spielers überzeugen und sieht dabei ein enormes Potenzial: "Ich sehe, wie er jeden Tag im Training besser wird, nun muss er diese Entschlossenheit auch in den Pflichtspielen an den Tag legen."

Wegen der Sperre von Reece James wird Callum Hudson-Odoi in den nächsten Wochen genügend Zeit haben, um diese Forderung umzusetzen.

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