Abramowitsch will verkaufen Martial-Arts-Legende Conor McGregor denkt an Chelsea-Übernahme

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Vorerst überließ Abramowitsch die Geschicke der Blues den Treuhändern. Der 55-Jährige geriet durch seine Freundschaft zu Russlands Machthaber Wladimir Putin nach der Ukraine-Invasion zusehends unter Beschuss und möchte den FC Chelsea deshalb so schnell wie möglich verkaufen. Der Umstand, dass die Konten der russischen Oligarchen im Ausland eingefroren wurden, könnte dort ebenfalls mit hineinspielen.

Auf Twitter bekundete der Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor am Mittwoch sein Interesse am London-Klub. "Chelsea steht für 3 Milliarden Pfund zum Verkauf. Lasst es uns kaufen." Ein kleiner Seitenhieb des bekennenden Fans von Manchester United oder doch ein seriöser Vorstoß?

McGregor: Mehr als nur Muskeln und große Töne

Conor McGregor zählt mit einem geschätzten Privatvermögen von über 170 Millionen Euro zu den reichsten Sportlern der Welt. Einen Großteil seines Geldes machte er während seiner Profi-Karriere. Alleine für seinen Kampf gegen Floyd Mayweather im Jahr 2017 soll der Ire knapp 100 Millionen Euro kassiert haben.

Chelsea

Doch auch abseits des Sports backt der 33-Jährige keine kleinen Brötchen. Mit seinem eigenen Trainingsprogramm und seiner Whisky-Marke "Proper No. Twelve" hat er angeblich einen dreistelligen Millionenbetrag umgesetzt. Die Übernahme des FC Chelsea wäre für ihn alleine aber trotzdem nicht zu stemmen. McGregor bräuchte zahlungskräftige Mitstreiter.

Als sein größter Konkurrent dürfte Milliardär Hansjorg Wyss gelten. Der Schweizer gab am Mittwoch an, dass er – gemeinsam mit drei anderen Geschäftsleuten – von Abramowitsch höchstpersönlich kontaktiert wurde, um über den Verkauf des Fußballklubs zu verhandeln.