Chelsea Elfer-Held Kai Havertz spricht über seine Nervosität

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"Ich war nervös [den Elfmeter zu schießen], muss ich ehrlich gestehen", berichtete Havertz dem britischen TV-Sender Channel 4. "Es ist ein großer Elfmeter. Es ist einfach verrückt. Es war gut, dass ich die Nerven behalten habe. Ich bin sehr glücklich."

Der ehemalige Leverkusener dachte vor der Partie sicherlich nicht, dass er in der regulären Spielzeit einen Strafstoß verwandeln müsste, weil er in der Hackordnung eigentlich erst später kommt. "Ich war der dritte Elfmeterschütze, aber ich war der Einzige, der noch auf dem Platz war."

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Kai Havertz schoss die Blues mit seinem Tor schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate zu einem großen Titel. Im Mai des letzten Jahres markierte er den Siegtreffer im Champions League-Finale gegen Man City und machte damit die Teilnahme Chelseas an der Klub-WM erst möglich. Die Freude nach dem gestrigen Sieg war für den Offensivspieler kaum zu greifen. "Davon habe ich als Kind immer geräumt. Das ist ein unglaubliches Gefühl für mich."

Thomas Tuchel: "Der Elfmeter sieht nicht nervös aus"

Chelseas Trainer Thomas Tuchel, der nach seiner Corona-Quarantäne noch rechtzeitig zum Finale in Abu Dhabi eintraf, war nach dem neusten Triumph ebenso überwältigt wie sein Spieler, dem er die Nervosität nicht ansah. "Der Elfmeter sieht nicht nervös aus [von Kai Havertz], aber er war es auf jeden Fall." Havertz schickte den gegnerischen Keeper bei seinem Schuss in die linke Torhälfte in die völlig falsche Ecke. Das wirkte sehr souverän.

Eine gewisse Nervosität hält Tuchel aber für normal. "Man kann in dieser Situation nicht nicht nervös sein." Mit Havertz als Schützen hat sein Team definitiv den richtigen Profi erwählt. "Wir haben der Statistik vertraut und ich freue mich für ihn."