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Chelsea :Chelsea-Eklat: Das sagen Kepa Arrizabalaga und Maurizio Sarri

  • Andre Oechsner Montag, 25.02.2019

Es war der Aufreger schlechthin, der auf dem Fußballglobus für verschiedene Reaktionen sorgte. Im Finale des League Cup widersetzte sich Kepa den Anweisungen seines Trainers Maurizio Sarri, der ihn auswechseln wollte.

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Die Auswechslung von Torhüter Kepa war bereits vorbereitet, den Platz verließ der Ballfänger des FC Chelsea jedoch nicht.

Kurz vor Ende der Verlängerung im Finale des League Cup gegen Manchester City, wollte Blues-Trainer Maurizio Sarri Willy Caballero (ehemaliger ManCity-Hüter) in die Partie bringen – Kepa verweigerte jedoch seine Auswechslung.

Es war eine Novität, die es in der jüngeren Fußballgeschichte so noch nicht gegeben hatte.

Die TV-Bilder switchten immer wieder zwischen Kepa und der Auswechselbank: der Torhüter zeigte diverse Male an, nicht ausgewechselt werden zu wollen.

Sarri raste indes vor Wut, zerriss seine Jacke, feuerte eine Flasche zu Boden und war sogar auf dem Weg ins Stadioninnere; er kam schließlich wieder zurück.

"Es war ein großes Missverständnis. Ich hatte es so verstanden, dass wir ein Problem haben, ein Wechsel notwendig wird. Ich dachte, dass unser Torwart einen Krampf habe", kommentierte Sarri die Situation nach dem Spiel, das letztlich mit 3:4 nach Elfmeterschießen verloren ging.

Auch Kepa bezog in den sozialen Medien Stellung.

Der 24-Jährige schrieb unter anderem, dass es zu keiner Zeit seine Absicht gewesen sei, sich den Anweisungen seines Trainers oder dessen Entscheidungen zu widersetzen:

"Ich glaube, alles war ein Missverständnis in der Hitze der Schlussphase eines Spiels um einen Titel."

Sarri habe gedacht, Kepa könne nicht weiterspielen, derweil seien die Mediziner auf dem Weg gewesen, um den Trainer davon zu unterrichten.

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