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Kepa-Einwechslung: Tuchel nimmt Finalniederlage auf seine Kappe

28.02.2022 um 13:37 Uhr
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Foto: Oleksandr Osipov / Shutterstock.com
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Die 85.000 Zuschauer im Wembley Stadion sahen ein packendes Pokalfinale, in dem es trotz des torlosen Remis etliche Chancen auf beiden Seiten zu bewundern gab. Es mag nach einem 0:0 paradox klingen, aber selbst an Toren mangelte es der Partie nicht. So brachten beispielsweise Joel Matip (67. Minute) und Romelu Lukaku (97. Minute) je einen Treffer für ihre Teams im Kasten unter. Beide Tore wurden allerdings wegen Abseitsstellungen zurückgenommen.

Tuchels Schachzug blieb diesmal wirkungslos

Das Elfmeterschießen verlief dann relativ untypisch für englische Verhältnisse, weil die Schützen immer weiter trafen und trafen. Mit Kepa Arrizabalaga verschoss erst der 22. Schütze und machte den FC Liverpool damit unfreiwillig zum Pokalsieger.

Chelseas Coach Thomas Tuchel suchte die Verantwortung für die Niederlage aber nicht bei seinem Keeper, den er erst am Ende der Verlängerung einwechselte. "Gebt mir die Schuld. Manchmal klappt es, manchmal klappt es nicht. So sieht das Leben als Fußballtrainer, der Wechsel vornimmt, aus."

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Die Einwechslung Kepas ergab durchaus Sinn. Der Torhüter gewann für seine Mannen das Elfmeterschießen in den ersten beiden Runden des Ligapokals und avancierte im europäischen Supercup auf die gleiche Weise zum Helden. Gestern war ihm ein anderes Schicksal vorhergesehen.

"Wenn es notwendig ist, die Schuld auf sich zu nehmen, liegt sie bei mir", unterstrich Thomas Tuchel, der seinem Schlussmann ein besseres Ende gewünschte hätte, noch einmal. "Er tut mir leid. Wir haben die Entscheidung getroffen, wie beim letzten Mal im Elfmeterschießen, weil Kepa täglich mit den Feldspielern Elfmeterschießen trainiert." In Zukunft wird der Spanier in dieser Disziplin sicherlich auch an seinen Fähigkeiten als Schütze arbeiten.

Verwendete Quellen: thesun.co.uk

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