Chelsea :Kai Havertz nimmt sich in die Pflicht: "Es gibt keine Ausreden"

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Mit einer fixen Ablöse von 80 Millionen Euro, die mittels Bonuszahlung dreistellig werden kann, war Kai Havertz im Sommer vorigen Jahres der teuerste Spielertransfer der Welt. Entsprechend hoch sind die Ansprüche, die der FC Chelsea an ihn stellt. Den Forderungen gerecht wurde er bisher aber nur in seltenen Fällen.

"Corona ist jetzt vorbei, ich fühle mich gut", wird Havertz vom MIRROR zitiert. "Ich hatte in den letzten Wochen eine kleine Verletzung, aber jetzt ist es an der Zeit, gut zu spielen. Ich muss mein Spiel verbessern. Es ist nicht einfach für mich gewesen, aber es gibt keine Ausreden."

Zwölf Torbeteiligungen in 30 Pflichtspielen sind für den gebürtigen Aachener ein allenfalls zufriedenstellender Wert. Wenn man aber bedenkt, dass Havertz sich erst noch an die neuen Lebensumstände sowie den Fußball in der Premier League gewöhnen musste, sind die Zahlen aber doch ordentlich.

Hintergrund


Er müsse jetzt aber einfach weiter an sich arbeiten, erklärt der ambitionierte 21-Jährige. "Hoffentlich gibt es bald eine große Trendwende, ich werde mein Bestes geben." Schon am Mittwochabend bietet sich die Gelegenheit, den verbesserungswürdigen Auftritt vom Wochenende wiedergutzumachen.

Beim 0:0 im Heimspiel gegen Leeds boten sich Havertz zwei hervorragende Gelegenheiten, die er allerdings leichtfertig vergab. "Wir hatten gute Chancen gegen Leeds, ich selbst hatte zwei", sagte er. Chelsea trifft in der Wochenmitte im Achtelfinalrückspiel der Champions League auf Atletico Madrid. Im Hinspiel siegten die Blues mit 1:0.