Chelsea :Chelsea kassiert Transfer-Pleite bei der FIFA


Der FC Chelsea ist mit einer Klage gegen das Transferverbot gescheitert. Nun bleibt den Blues nur der Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof.

  • Fabian BiastochDonnerstag, 09.05.2019
Foto: CosminIftode / Shutterstock.com
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Die Transfersperre gegen den FC Chelsea bleibt bestehen.

Die Berufungskommission der FIFA habe den Einspruch der Londoner abgewiesen, teilte der Weltverband kurz vor dem Europa-League-Halbfinalrückspiel der Blues gegen Eintracht Frankfurt mit.

Demnach hat die verhängte Transfersperre bis Sommer 2020 bestand. Auch die Geldstrafe in Höhe von 526.000 Euro wurde bestätigt.

Chelsea will nun vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen, da sie weiterhin davon überzeugt sind, innerhalb der Regularien gehandelt zu haben.

Zudem gehen sie gegen die Ungleichbehandlung vor, die die Londoner für sich reklamieren.

Denn bei anderen Vereinen sei die Sperre erst dann in Kraft getreten, nachdem alle juristischen Mittel ausgeschöpft waren. Für Chelsea gilt sie bereits.

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Daher hatten die Londoner auch Christian Pulisic bereits im Januar für 64 Millionen Euro von Borussia Dortmund verpflichtet und ihn anschließend zurückverliehen.

Chelsea darf mit der Strafe nur bereits an den Verein gebundene Spieler zur neuen Saison in die erste Mannschaft berufen oder an andere Klubs abgeben.

Sie können auch schon Spieler verpflichten, diese dürfen aber erst zur Saison 2020 für den Spielbetrieb gemeldet werden.

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