Premier League

"Könnte überall glücklich sein": Verlässt Timo Werner den FC Chelsea?

getty timo werner 22071922
Foto: / Getty Images

Wie so viele Klubs tourt der FC Chelsea dieser Tage durch die USA, um dort Marketingtermine wahrzunehmen und sich auf die neue Saison vorzubereiten. Am Sonntag fand das erste Testspiel gegen Club America aus Mexiko statt, das mit 2:1 gewonnen wurde – auch dank eines Treffers von Timo Werner.

Nach seinem über 50 Millionen Euro teuren Wechsel von RB Leipzig in den Westen Londons ist Werner nie wirklich glücklich geworden. Auch unter Trainer Thomas Tuchel ist er in den entscheidenden Phasen nicht auf die erhofften Einsatzzeiten gekommen. Etwas mehr als 2.000 Minuten in allen Wettbewerben sind einfach zu wenig für einen deutschen Nationalspieler, der bei der kommenden Winterweltmeisterschaft in Bestform antreten möchte.

Chelsea

Das weiß auch Werner, der in der Öffentlichkeit nun durchschimmern lässt, dass er sich durchaus mit einem Wechsel befasst. Während der Promo-Tour in den USA antwortete der 26-Jährige auf die Frage, ob ein klärendes Gespräch mit Tuchel vonnöten sei: "Es ist schwer zu sagen. Ich denke, in vielen Spielen war ich nicht in seinen Gedanken, also versuche ich, das zu ändern."

Timo Werner lässt Zukunft beim FC Chelsea offen

Auf nochmalige Nachfrage, ob er sein Glück bei Chelsea finden könne, antwortete Werner: "Ich könnte überall glücklich sein." Und genau das ist die Aussage, die dem Londoner Management zu denken geben sollte. Der Transfer von Raheem Sterling dürfte Werner nicht gerade ein gutes Gefühl geben, fast 60 Millionen investierte Chelsea in den Werner-Konkurrenten.

Für ihn sei zunächst das Wichtigste, dass er glücklich sei, meinte Werner: "Ich bin glücklich, wenn ich spiele und Tore schieße. Das ist das Wichtigste. Darum sollte ich mich kümmern, andere Dinge werden von allein kommen." Ob sich Werners Lage in der neuen Saison bessern wird, bleibt nach aktuellem Stand offen. Gedanken darüber macht sich der Ex-Stuttgarter in jedem Fall.

Denn für Werner, das betont er mit Blickrichtung kommende Weltmeisterschaft, ist Spielpraxis unersetzlich. "Es ist klar, dass ich mehr spielen will und sollte, um für die Weltmeisterschaft in Form zu sein und auch, um eine Chance zu haben, bei der Weltmeisterschaft zu spielen", sagte der Stürmer.