Romelu Lukaku ruft Inter Mailand an: "Wenn ihr mich wollt, hier bin ich"

07.04.2022 um 11:39 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
romelu lukaku
Foto: / Getty Images

Den Wohlfühlfaktor, den Romelu Lukaku während seiner zwei Jahre bei Inter Mailand vorfand, hat er beim FC Chelsea nicht mehr. Der 28-Jährige steht bei den Blues im Fokus der Kritiker, erfüllt er die Anforderungen nach seinem über 100 Millionen Euro teuren Wechsel im vorigen Sommer doch wenn überhaupt in Ansätzen.

Lukaku hat davon offenbar genug und tut alles dafür, nach Mailand zurückkehren zu können. Das behauptet zumindest die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport. Demnach hat Lukaku in Nachrichten, Telefonaten und Gesprächen, die auch mit Verantwortlichen der Nerazzurri geführt worden sind, seinen Rückkehrwillen deutlich gemacht.

Ein Satz soll dabei immer wieder gefallen sein: "Wenn ihr mich wollt, wenn ihr mich zurücknehmt, hier bin ich." Der Meldung zufolge gestaltet sich eine Reunion im Sommer allerdings äußerst kompliziert. Zunächst müsste Chelsea einer Ausleihe zustimmen, da sich Inter eine Festverpflichtung nicht leisten kann.

Außerdem müsste Lukaku einer deutlichen Gehaltsreduktion zustimmen, der Belgier soll bei Chelsea 12,5 Millionen Euro netto verdienen. Sollte sich der Sturmtank ernsthaft mit einer Rückkehr befassen, müsste er sich wohl mit seinem alten Gehaltsniveau (7,5 Mio. Euro) zufriedengeben. In dieser Angelegenheit gibt es vor allem eines: viel Widerspruch.

Romelu Lukaku: Management hat kein Interesse an Inter-Rückkehr

Der italienische Journalist Fabrizio Biasin behauptet, Inter würde sich nicht wirklich für eine Wiedervereinigung mit Lukaku interessieren. Biasin bezeichnet die Story als "lauwarm". Darüber hinaus soll das Management des kantigen Angreifers kein Interesse daran zeigen, seinen Klienten erneut bei Inter unterzubringen.

Die Lukaku-Tristesse nahm am Mittwochabend ihren Lauf. Im Viertelfinalhinspiel der Champions League gegen Real Madrid (1:3) stand er mal wieder nicht in der Startelf. Stattdessen wurde Lukaku erst 25 Minuten vor Schluss für Christian Pulisic eingewechselt.

Verwendete Quellen: Gazzetta dello Sport/Fabrizio Biasin