Chelsea Saul Niguez: Thomas Tuchel weist "Beratergefallen-Gerüchte" zurück

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Thomas Tuchel weist Behauptungen zurück, denen zufolge der FC Chelsea Saul Niguez im zurückliegenden Transfersommer nur verpflichtet hat, um seinem Management einen Gefallen zu tun.

"Wir tätigen diese Art von Transfers nicht", klärte Tuchel während einer Presserunde auf. "Wir haben keine Spieler verpflichtet, die nur vom Verein oder von mir ausgewählt wurden. Wenn wir einen Spieler verpflichten, dann nur, weil wir das gemeinsam entschieden haben und weil wir denken, dass er eine gute Option ist. Das war hier der Fall."

Carrusel Deportivo hatte vor rund zwei Wochen berichtet, dass Tuchel gar kein Interesse daran hatte, Saul in seinem Team zu haben. Dabei soll der Leihwechsel lediglich ein Gefallen an dessen Berater gewesen sein. Zudem wurde behauptet, dass Atletico schon jetzt wisse, dass Chelsea die vereinbarte Kaufoption nicht ziehen werde.

Chelsea

Saul stand beim Auswärtsspiel gegen den FC Watford (2:1) am Mittwoch zum zweiten Mal in der Startelf, wurde aber erneut zur Pause vom Feld genommen. Tuchel ist nach wie vor überzeugt davon, dass sollte sich Saul an die neuen äußeren Umstände sowie den Fußball in der Premier League gewöhnt haben, eine tragende Rolle spielen kann.

"Ich denke, jeder Spieler braucht seine Zeit"

"Ich denke, jeder Spieler braucht seine Zeit, um sich anzupassen. Auch Saul braucht seine Zeit. Er konkurriert im Mittelfeld mit Spielern, die sehr viel Qualität haben", so Tuchel. "Wir müssen ihn auch besser verstehen, nicht wegen der Sprache, sondern um zu wissen, was seine Stärken sind und was er leisten kann."

Saul hat bis dato lediglich 300 Pflichtspielminuten in den Beinen. Chelsea hat sich die Möglichkeit gesichert, den 27-Jährigen nach Ablauf der einjährigen Leihe per Kaufoption fest verpflichten zu können.