Chelsea :Thomas Tuchel: "Kepa muss nicht über sich hinauswachsen"

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Im Transfersommer suchte der FC Chelsea einmal mehr vergeblich nach einem Abnehmer für Kepa Arrizabalaga auch vor wenigen Wochen sollen die Blues bei einem angemessenen Angebot zum Verkauf bereit gewesen sein. Der teuerste Torhüter der Welt ist aber nach wie vor bei den Blues.

Für den Iberer ist dort allerdings kein Vorbeikommen an Edouard Mendy, der auch unter Thomas Tuchel die gesetzt Stammkraft zwischen den Londoner Pfosten ist. Kepa durfte aber immerhin am Donnerstagabend in der Fünftrunden-Partie des FA Cup beim Zweitligisten FC Barnsley Spielpraxis sammeln. Der Spanier hielt seinen Kasten sauber, die Blues siegten 1:0.

"Es ist sehr wichtig für mich, das zu sagen: Er muss nicht über sich hinauswachsen", sagte Tuchel während der Presserunde vor dem Pokalmatch. "Ich möchte, dass er morgen ein normales Spiel macht. Er muss weder mir noch sonst jemandem morgen zeigen, dass er bereit ist, im Sommer Spaniens Nummer eins zu werden."

Kepa müsse lediglich seine Qualitäten zeigen. "Nicht mehr und nicht weniger", sagte Tuchel, der den 80-Millionen-Torhüter keineswegs unter Druck setzen möchte. "Wir müssen also mit den Erwartungen umgehen, denn ich erwarte nicht, dass er ein Tor schießt und einen Kasten sauber hält."

Der Spanier stand bisher in allen FA-Cup-Spielen der Blues auf dem Platz. Zu regelmäßigen Einsätzen sollte es aber auch unter Tuchel nicht reichen, wie dieser andeutet. "Die Situation für Kepa ist die Situation, die er gerade vorfindet. Wir haben in den ersten Spielen keinen Wechsel vorgenommen und Edou ist im Moment stark", so der Chelsea-Coach.

Hintergrund


Das momentane sportliche Gebilde betrachtet Tuchel so, als dass Kepa vielleicht ein paar Schrammen erhalten hat und auch der Rekordtransfer auf seinen Schultern lasten könnte. Der Ende Januar angetretene Cheftrainer will dem 26-Jährigen aber auch die Chance geben, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

"Das Gute für ihn ist, dass wir neu anfangen, es ist ein Neuanfang für ihn. Ich habe keine Vorgeschichte mit ihm und ich hoffe, dass es keine Schwierigkeiten geben wird, denn ich sehe sie nicht kommen", so Tuchel.