Chelsea :Timo Werner froh über das Ende seiner Torflaute

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Durch das 2:0 über Newcastle belegt der FC Chelsea erst zum fünften Mal in dieser Saison einen Tabellenplatz, der bei Endabrechnung zur Teilnahme an der Champions League berechtigen würde. Timo Werner erzielte seinen insgesamt fünften Saisontreffer, der mehr als nur das war.

"In den letzten Monaten war es nicht so, dass ich glücklich war, nicht zu treffen", sagte er nach Spielende gegenüber SKY SPORTS. Man wolle als Stürmer natürlich immer treffen. Wie es vielen Akteuren in der Öffentlichkeit ein Bedürfnis ist, stellte auch der gebürtige Stuttgarter das Kollektiv in den Vordergrund. "Am Ende ist es ein Teamsport, und wenn wir gewinnen, ist alles gut."

Natürlich sei er aber dennoch glücklich, wenn er dem Team mit herausgeholten Elfmetern, Vorlagen oder Toren helfen könne. Er sei "sehr stolz", fügte Werner an, der wie seine Mitstreiter seit gut einem Monat von Thomas Tuchel angeleitet werden. In sechs Pflichtspielen unter der Ägide des Deutschen wurden den Blues erst einmal Punkte angenommen (5 Siege, 1 Remis).

Hintergrund


Bei Tuchel muss Werner nicht mehr aus den Flügel ausweichen, so wie es sein Vorgänger Frank Lampard einforderte. Der ehemalige Leipziger darf seinen Wirkungskreis dauerhaft auf der Zehnerposition sehen, sich dort frei bewegen und Räume schaffen.

Der Fußball, der jetzt von den Londoner Akteuren praktiziert werde, sei nun gut, wie Werner ausführte. "Die Spiele waren nicht sehr einfach, aber wir haben eine Entwicklung gezeigt und bewiesen, dass wir die Top-4 erreichen können. Und nächstes Jahr vielleicht mehr."