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Timo Werner: Leipzig-Rückkehr scheitert vorerst an Tuchels Einspruch

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Wie der kicker berichtet, weiß Thomas Tuchel (48), dass Spitzenteams wie RB Leipzig wegen Werner nachgefragt haben. Der Trainer der Blues hat die Abwerbe-Versuche jedoch allesamt abgeschmettert. Insbesondere, weil ihm nach dem Abgang des Nationalspielers eine weitere Baustelle im Kader droht.

Chelsea hatte im Sommer einen regelrechten Aderlass zu verkraften. Neben dem an Inter verliehenen Topstürmer Romelu Lukaku (29) verabschiedete sich auch das gesetzte Innenverteidiger-Duo, bestehend aus Antonio Rüdiger (29, wechselte zu Real Madrid) und Andreas Christensen (26, Barcelona). Mit Raheem Sterling (27) und Kalidou Koulibaly (31) kam zwar namhafter Ersatz, Tuchel fordert aber noch mehr Verstärkungen.

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"Wir sind absolut nicht konkurrenzfähig", polterte der Coach nach der empfindlichen Testspielniederlage gegen Arsenal (0:4). "Wir haben viele Spieler, die darüber nachdenken zu gehen und ihre Optionen prüfen. Wir haben viele, die gegangen sind und ich finde, das sieht man."

Sollte Tuchel in der Offensive noch einige Wunschspieler erhalten, könnte die Tür für Werners Wechsel wieder offen sein. Thomas Tuchel schien nie ein großer Fan des langjährigen Bundesligaprofis zu sein.

Die zuvor schon rar gesäte Spielzeit dürfte nach der Verpflichtung Sterlings, der ein ähnlicher Spielertyp ist, für Werner in der kommenden Saison noch spärlicher ausfallen. In Erwartung der nahenden WM in Katar kann sich der Angreifer laut Sky eine Rückkehr zu RB Leipzig gut vorstellen.

Da der finanzielle Rahmen des Werner-Deals selbst für die großzügig gesponserten Sachsen zu groß ausfällt, käme zunächst wohl nur eine Ausleihe infrage. Hierbei müsste der Stürmer zusätzlich auf einen großen Teil seines Gehalts verzichten.