Verheerende Sanktionen: Transferverbot für den FC Chelsea

10.03.2022 um 11:03 Uhr
von Andre Oechsner
Transferexperte
Unser Fachmann für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball und die Bundesliga. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
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Foto: PA Images / imago images

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf die Ukraine hat offenbar schlimme Folgen für den FC Chelsea. Weil Roman Abramovich, der Putin loyal gegenübersteht, eine öffentliche Distanzierung bisher vermissen lässt, wird sein Klub nun offenbar hart sanktioniert.

Nach Informationen des Times-Journalisten Martyn Ziegler greift die englische Regierung gegenüber dem Champions-League-Sieger hart durch. Chelsea darf Ziegler zufolge zunächst weder Transfers tätigen noch neue Verträge abschließen. Davon wäre aktuell das Werben um die Unterschrift von Antonio Rüdiger betroffen. Andreas Christensen soll sich bereits mit dem FC Barcelona einig sein.

Weitere Sanktionen für den FC Chelsea

Für die Blues ist das aber nicht die einzige Konsequenz. Weiter heißt es, dass Chelsea keine Fanartikel und keine Tickets mehr für seine Spiele verkaufen dürfe. Lediglich Dauerkarteninhabern soll der Zutrifft zu den Partien an der Stamford Bridge gewährt werden. Der forcierte Verkauf des Klubs durch Besitzer Abramovich wird überdies ausgesetzt.

Chelsea

Vor gut einer Woche hatte der russische Oligarch in einem Statement verlautbaren lassen, den FC Chelsea verkaufen zu wollen. Im Zuge dessen gab er die Verwaltung des Klubs per sofort ab und kündigte an, den Nettoerlös den Kriegsopfern der Ukrainer zukommen wollen zu lassen. Abramovichs Vermögen in England wird außerdem eingefroren.

Ein saudi-arabisches Konsortium, ein Schweizer Unternehmer sowie zahlreiche andere Interessenten sollen bereits Interesse an der Klubübernahme signalisiert haben. Diese wird aber nicht wie zunächst geplant über die Bühne gehen.

Verwendete Quellen: Martyn Ziegler
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