Chelsea :Wegen Kai Havertz: Leverkusen sahnt nach Chelsea-Erfolg ab

kai havertz 2020
Foto: Marco Canoniero / Shutterstock.com
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Havertz war bis zum Sommer 2020 bei der Werkself unter Vertrag. Der 21-Jährige spielte sieben Jahre bei der Juniorenauswahl des Klubs, bevor er 2016 in der Bundesliga debütierte.

Fortan zeigte er starke Leistungen und landete dadurch auf den Wunschzetteln von Barcelona, Bayern und Madrid. Am Ende entschied er sich für den FC Chelsea und wird diese Entscheidung trotz seines holprigen Starts an der Stamford Bridge nicht bereut haben.

Hintergrund

Für Havertzs Ex-Klub ist der Erfolg des Spielers auch ein eigener Triumph. Bayer Leverkusen festigt durch den Siegtreffer ihres ehemaligen Schützlings seinen Ruf als Talentschmiede.

Junge Spieler wissen, dass die großen Vereine ein Auge auf den Klub am Rhein haben und wechseln zum Beginn ihrer Karriere sehr gerne dorthin. Leverkusen wirkt damit attraktiv, obwohl sie nicht durchgehend zu den Top 4 der Bundesliga gehören und damit selten in der Champions League vertreten sind.

Sportdirektor Simon Rolfes gab im KICKER zu, dass die Freude über Havertzs Siegtreffer auch ein bisschen in den Bonuszahlungen begründet ist. "Dass es verschiedene Boni gibt, ist kein Geheimnis. Kais Erfolg ist auch für uns positiv."

Neben der festen Ablösesumme von 80 Millionen Euro wurde beim Wechsel zu Chelsea auch eine Vereinbarung über bestimmte Prämien getroffen. Im besten Fall erwartet die Werkself eine zusätzliche Summe von bis zu 20 Millionen Euro.

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