Gegen Real Madrid :Chiellini erklärt: Warum Juventus Turin das CL-Finale 2017 verlor

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"Es wurde viel über die Finalniederlage von Cardiff in der Champions League gegen Real Madrid gesprochen", fängt Giorgio Chiellini in seiner kürzlich veröffentlichten Biografie "Io Giorgio" zu berichten an.

Es sei nichts Seltsames passiert, erinnert sich der Verteidiger von Juventus Turin an das Duell gegen den spanischen Rekordmeister, "wir waren nur müde".

Warum sollten er und seine Teamkollegen nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Mario Mandzukic aufgehört haben, zu kämpfen, fragt Chiellini rhetorisch. "Wir haben nicht mit 0:3 verloren, und selbst dann hätte es keinen Sinn ergeben, aufzugeben", meint der 35-Jährige.

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"Wir haben verloren, weil wir erschöpft waren"

Bis zur Halbzeit sei nichts Weltbewegendes passiert, niemand habe gekämpft: "Wir haben verloren, weil wir erschöpft waren. Das Finale kommt immer zu spät für uns."

Bereits nach der ersten Halbzeit sei das Team total erschöpft gewesen. Mario Mandzukic und Miralem Pjanic konnten kaum mehr laufen.

Während der Pausenansprache des damaligen Trainers Massimiliano Allegris seien beide laut Chiellini am Knie behandelt worden.

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"Danach nahm es ein dramatisches Ende"

"Wir waren außer Atem, sagten uns aber, dass wir zurückkommen werden", so Chiellini über den bitteren Abend. "Es stand 1:1, danach nahm es ein dramatisches Ende."

Nachdem der heutige Juve-Angreifer Cristiano Ronaldo in der ersten Halbzeit für Real zur Führung getroffen hatte, legten Casemiro, wiederum der Superstar, und Marco Asensio nach der Pausenunterbrechung nach.

Juventus Turin hatte zwei Jahre zuvor bereits das Champions-League-Finale erreicht. Damals musste man sich dem FC Barcelona geschlagen geben.

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