Chinese Super League :Nach Oscar und Co.: Verband reagiert auf Transfer-Wahnsinn

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Foto: Laszlo Szirtesi / Shutterstock.com
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Die Klubs aus der Chinese Super League sprengen seit zwei Jahren Rekord um Rekord. Im Sommer legte Shanghai SIPG 55 Millionen Euro Ablöse für  Hulk von Zenit St. Petersburg auf den Tisch.

Zuvor hatte man bereits 42 Millionen Euro Ablöse für den kolumbianischen Nationalstürmer Jackson Martinez an Atletico Madrid überwiesen.

Im Januar folgte der nächste asiatische Transferrekord in Person von Oscar. Für den Landsmann und Nationalmannschaftskollegen von Hulk wurden 60 Millionen Euro Ablöse von Shanghai SIPG  an Chelsea fällig.

Doch nicht nur in Sachen Ablösesumme klotzen die Klubs aus Fernost mächtig, auch am Gehalt wird nicht gespart.

Oscar verdient dem Vernehmen nach 25 Millionen Euro pro Jahr. Carlos Tevez kassiert übereinstimmenden Medienberichten zufolge sogar 38 Millionen Euro pro Spielzeit.

Hintergrund


Der chinesische Fußballverband will nun die explodierenden Aussagen begrenzen - zumindest teilweise. Denn der Verband verkündete, dass zukünftig statt bisher vier, nur noch drei Ausländer auf dem Feld stehen dürfen.

Außerdem müssen zwei Youngster aus China im Kader stehen, die nach 1994 geboren wurden.

Hinzu kommt, dass die Klubs verpflichtet werden, mindestens einen der beiden jungen Spieler auflaufen zu lassen

So wollen die Bosse der Liga die Klubs dazu bringen, stärker auf einheimische Talente zu setzen.