"Ich war der Bad Guy" :Christian Eriksen spricht erstmals über Wechsel zu Inter

christian eriksen tottenham 2016
Foto: CHEN WS / Shutterstock.com

Christian Eriksen hat sich erstmals seit seinem Winter-Wechsel nach Italien über seine Situation geäußert.

"Nach dem, was ich im Sommer gesagt habe, war die einzige Frage: ‚Wann wird er gehen?‘ In jedem Spiel war das einzige Thema, ob ich den Klub verlasse oder nicht", erklärte der 27-Jährige, der sich für 20 Millionen Euro den Italienern anschloss, in der BBC.

Nach dem verlorenen Champions-League-Finale blieb Christian Eriksen jedoch bei Tottenham und war Teil des Teams, das in der Hinrunde immens strauchelte.

"Mir wurde die Schuld für viele Dinge gegeben. Ich war der `Bad Guy‘. Ich habe gelesen, dass ich mich in der Kabine nicht richtig verhalten habe, seit ich meinen Wechselwunsch geäußert habe", so der Mittelfeldspieler.

Ein Problem sei auch sein im Sommer auslaufender Vertrag gewesen. "In England ist ein nur noch kurz laufender Vertrag fast schon so etwas wie ein Zwang zu wechseln."

Hintergrund


"Man ist weg. Ich habe letztlich zwar ungefähr 30 Partien gemacht, aber das waren fast schon Abschiedsspiele", erklärte Eriksen, der sich als "schwarzes Schaf" bei den Spurs gefühlt hat.

Diese "Abschiedsspiele" hätte er mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung umgehen können.

Doch das sei keine Option gewesen, so der Däne: "Ich wollte eine neue Herausforderung in einem neuen Land. Als sich Inter als Möglichkeit herausstellte, war die Wahl nicht mehr schwierig."

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