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Interessante Details :Christian Pulisic packt über Chelsea-Anfangszeit aus

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Foto: MDI / Shutterstock.com
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Viel Zeit, sich an die neuen Umstände zu gewöhnen, hatte Christian Pulisic wahrlich nicht. Mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft war er im Sommer letzten Jahres erst beim Gold Cup unterwegs und hatte im Anschluss daran keine wirkliche Pause.

Für den 21-Jährigen, der ein halbes Jahr zuvor für 64 Millionen Euro von Borussia Dortmund verpflichtet wurde, ging es nach einer kurzen Verschnaufpause erneut in den Flieger – dieses Mal nach Japan, wo sich Chelsea auf den Start der neuen Saison vorbereitete.

"Ich musste allein reisen, während das Team geschlossen von London anreiste. Nach der Landung ging es direkt ins Hotel, dann stand sofort das erste Training auf dem Plan", erinnert sich Pulisic im Podcast 13&ME an seinen ersten Chelsea-Tag. "Ich war müde, aufgeregt und hatte von nichts eine Ahnung, aber ich dachte nur: 'Ich bin bei Chelsea, das ist alles so verrückt.'"

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Foto: Oleksandr Osipov / Shutterstock.com

Als er sich anschließend zu seinen neuen Mannschaftskollegen in den Bus gesetzt hatte, hatten diese Pulisic nicht wirklich registriert. Lediglich zwei, drei von ihnen seien ihm mit einem müden "Hallo" begegnet.

Die neue Umgebung war verquickt mit einer gehörigen Portion Nervosität. Zwar seien abseits des Platzes alle sehr nett gewesen, "aber ihren Respekt muss man sich mit seinen Fähigkeiten auf dem Platz verdienen. So läuft das nun mal ab", berichtet Pulisic über seine Anfänge in London.

Doch schon nach drei Tagen fand sich der US-Boy integriert. Nach einer guten Trainingseinheit mit einigen Toren sowie auffallenden Spielzügen habe er gemerkt, "dass die Jungs auf mich zukamen und mit mir redeten und mir ihren Respekt zeigten. Es ist schon interessant, wie so etwas immer abläuft, aber die Jungs waren großartig, ich habe es sehr genossen."

Mit sechs Toren und ebenso vielen Vorlagen hat sich Pulisic unter Frank Lampard inzwischen längst einen Stammplatz erspielt. Womöglich wäre er sogar auf mehr Scorerpunkte gekommen, vor der Corona-Unterbrechnug fiel Pulisic aber wochenlang wegen einer Adduktorenverletzung aus.

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