Juventus Turin :Corona-Zoff! Cristiano Ronaldo kassiert erneut Kritik

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Juventus musste am Wochenende einmal mehr auf Cristiano Ronaldo verzichten. Der fünfmalige Weltfußballer ist nach einem positiven Corona-Test nach wie vor in Quarantäne - im Gegensatz zum mittlerweile negativ getesteten Weston McKennie.

Ohne Cristiano hatte Juventus Turin zwar die besseren Chancen als der Gegner, gegen Hellas Verona kamen die Bianconeri dennoch nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Die Folge: Tabellenplatz fünf. Der ehrgeizige Cristiano dürfte wenig begeistert sein. Tabellenführer AC Mailand kann am Montag seinen Vorsprung mit einem Sieg über den AS Rom auf sechs Punkte ausbauen.

"Cristiano Ronaldo hat bei seiner Ausreise die Protokolle nicht befolgt"

Auch die Worte von Vincenzo Spadafora dürften den Portugiesen kaum erfreuen. Italiens Sportminister kritisierte den Juventus-Star einmal mehr und warf ihm vor, gegen die Corona-Regeln verstoßen zu haben.

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"Cristiano Ronaldo hat bei seiner Ausreise die Protokolle nicht befolgt. Es gibt eine Untersuchung, um es zu beweisen", sagte der Politiker und kritisierte damit erneut den Flug Ronaldos zur portugiesischen Nationalmannschaft.

Hintergrund


Angesichts steigender Fallzahlen wird in Italien unter den Tifosi befürchtet, die Saison könnte pausieren oder sogar abgebrochen werden. Das ist offiziell noch keine Option, so Spadafora. Allerdings müsse die Serie A sich an die Abmachungen halten.

"Im Moment wollen wir den Profifußball nicht stoppen, aber die Serie A hat sich an die Protokolle zu halten und sie zu respektieren", so der 46-Jährige der EU-skeptischen Partei Fünf-Sterne-Bewegung.