Anzeige

Real Madrid :Coronavirus: Luka Jovic reagiert auf Quarantäne-Skandal

luka jovic 2020 01 003
Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com
Anzeige

Luka Jovic hat sich bezüglich seiner Einreise nach Serbien, die er trotz Coronavirus-Quarantäne vollzogen hatte, reumütig gezeigt.

Es tue ihm leid, dass er aktuell das Hauptthema sei und dass nicht über diejenigen geschrieben wird, welche die Hauptakteure in der Krise seien. Der Angreifer von Real Madrid verweist explizit auf Ärzte, die im Gesundheitswesen tätig sind.

Die Reise nach Serbien rechtfertigt Jovic mit einem COVID-19-Test in Madrid, der negativ gewesen sei. Der 22-Jährige habe daraufhin inklusive Erlaubnis des Klubs beschlossen, nach Serbien zu reisen, "um dort unseren Leuten zu helfen und sie zu unterstützen sowie meiner Familie nahe zu sein".

luka jovic 2020 201
Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

Der ehemalige Frankfurter sucht aber bei weitem nicht nur die Schuld bei sich selbst: "Es tut mir sehr leid, dass einige Leute ihre Arbeit nicht professionell gemacht und mir keine konkreten Anweisungen gegeben haben, wie ich mich während meiner Isolation verhalten soll."

Trotz allem möchte er sich bei allen entschuldigen, "wenn ich Schaden angerichtet oder jemanden in Gefahr gebracht habe. Ich hoffe, dass wir das gemeinsam überwinden können. Meine ganze Unterstützung gilt Serbien, wir werden das gemeinsam durchstehen."

Medienberichten zufolge soll Jovic sein Haus für eine Party verlassen haben, ihm zufolge lediglich, um in eine Apotheke zu gehen.

Ob Real Madrids Stürmer ungeschoren davon kommt, ist fraglich. Serbiens Innenminister kündigte eine Strafanzeige an. Aktuell werden in Serbien Verstöße gegen die Isolation hart sanktioniert.

Die Kritik an dem Ex-Spieler von Eintracht Frankfurt in der Heimat war heftig ausgefallen. "Willst du uns alle töten?", titelte eine Boulevardzeitung in Richtung Jovic.

Dessen Vater platzte in der Folge der Kragen. "Das Bild, das die Medien von ihm zeichnen, ist nicht echt. Es scheint, als hätte er jemanden umgebracht", teilte der Senior gegen die Kritiker seines Sohnes aus.

Und weiter: "Er kam mit der Erlaubnis des Klubs nach Serbien und hat nichts Schlechtes getan. Denken Sie, dass diese Nachricht Spanien nicht erreicht? Das kann seine Karriere beeinflussen."