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Nach Steuer-Affäre :Cristiano Ronaldo droht Aberkennung seiner Orden

  • Fussballeuropa Redaktion Samstag, 26.01.2019

Die Steueraffäre in Spanien könnte für Cristiano Ronaldo (33) trotz eines Deals mit den Behörden Folgen haben.

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Dem fünffachen Weltfußballer wird vorgeworfen, während seiner Zeit bei Real Madrid 15 Millionen Euro Steuern am Fiskus vorbeigeschleust zu haben.

Cristiano Ronaldo und die spanische Staatsanwaltschaft einigten sich auf einen Deal. CR7 erhält eine 23-monatige Bewährungsstrafe und muss insgesamt knapp 19 Millionen Euro an den Fiskus zahlen.

"Es ist vorbei", freute sich der Superstar von Juventus Turin am Rande des Gerichtstermins in Madrid über das Ende der Steueraffäre.

Ganz vorbei ist sie aber noch nicht, zumindest in Cristianos portugiesischer Heimat. Dem 33-Jährigen droht die Aberkennung von zwei prestigeträchtigen Orden.

Anfang 2014 hatte Präsident Anibal Cavaco Silva CR7 als "Symbol von Portugal auf der ganzen Welt" mit dem Rang des "Großen Offiziers" im Orden des Infanten Dom Henrique geehrt.

Nach der Europameisterschaft 2016 wurde Cristiano Ronaldo zudem mit dem portugiesischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Nun droht Cristiano Ronaldo die Aberkennung, wie Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa erklärt.

"Das Gesetz ist sehr einfach: Es ist Sache der Kanzler der nationalen Orden zu entscheiden, ob das Passierte einen Verlust der Auszeichnungen erfordert", sagte der Staatspräsident laut SAPO ESPORTO.

Nun heißt es für Cristiano Ronaldo: Abwarten, wie die Kanzler der Orden urteilen...

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