"Das hätte nicht passieren dürfen" :Cristiano Ronaldo: Ehemaliger Juve-Chef übt deutliche Kritik am Superstar

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com
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Giovanni Cobolli Gigli, der zwischen 2006 und 2009 bei Juventus Turin als Präsident amtete, kritisiert Cristiano Ronaldo für dessen Verhalten während der Corona-Krise.

"Als Ronaldo Turin verlassen hat, sind die Dinge für Juventus kompliziert geworden", analysiert der ehemalige Manager bei RADIO PUNTO NUOVO die aktuelle Situation rund um den Dauermeister Italiens.

Cristiano Ronaldo habe seinen Weggang darin begründet, bei seiner kranken Mutter sein zu wollen. Jetzt bekomme man von ihm nur noch Fotos am Pool zu sehen, echauffiert sich Gigli.

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

Ronaldo weil seit Längerem auf seiner Heimatinsel Funchal, wo Mutter Maria Dolores vor Kurzem einen Schlaganfall erlitten hatte, sich inzwischen aber auf dem Weg der Besserung befindet. Italien ist mit 80.000 bestätigten Covid-19-Fällen sowie über 8.000 Todesfälle Europas Epizentrum.

Giglis Meinung zufolge habe Ronaldos Handeln andere Juve-Spieler wie Gonzalo Higuain, Miralem Pjanic und Douglas Costa dazu animiert, Italien ebenfalls zu verlassen.

"Als für ihn eine Ausnahme gemacht wurde, fiel alles auseinander und die anderen wollten auch weg. Das hätte nicht passieren dürfen", so Gigli, der anfügt, dass stattdessen für alle Quarantäne hätte angeordnet werden sollen.

Speziell bei der Alten Dame sind bisher mit Daniele Rugani, Paulo Dybala und Blaise Matuidi drei Coronavirus-Fälle bekannt.