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Coppa Italia :Cristiano Ronaldo mit seltenem Missgeschick, doch Juve steht im Finale

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Foto: Marco Canoniero / Shutterstock.com
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Juventus Turin steht im Finale der Coppa Italia. Die Bianconeri setzten sich im Halbfinale gegen den AC Mailand durch.  Im ersten Spiel in Italien seit knapp drei Monaten reichte dem Rekordmeister ein torloses Unentschieden (Hinspiel in Mailand: 1:1), um das Endspiel zu erreichen.

Cristiano Ronaldo hatte im Hinspiel noch den Juve-Treffer per Strafstoß erzielt, geschah ihm jetzt jedoch ein seltenes Missgeschick: der fünffache Weltfußballer verschoss vom Punkt (17.).

Normalerweise sind Strafstöße eine sichere Sache für Cristiano Ronaldo. In seiner Karriere verwandelte CR7 bereits 121-mal, wenn es im direkten Duell gegen den Gegner-Keeper ging. Es war sein 23. Fehlschuss.

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Foto: Marco Canoniero / Shutterstock.com

Sarri zufrieden trotz torloser Überzahl

Direkt im Anschluss an Cristiano Ronaldos Fehlschuss sah Milan-Stürmer Ante Rebic die Rote Karte (Karate-Kick gegen Danilo).

In Überzahl gelang Juve nicht, für eine frühere Entscheidung zu sorgen, obwohl Cheftrainer Maurizio Sarri erstmals Douglas Costa, Cristiano Ronaldo und Paulo Dybala zusammen in der Startaufstellung brachte. Ein 0:0 reichte am Ende.

"Ich war sehr überrascht und zufrieden mit unserer ersten 30 Minuten. Wir haben den Ball laufen lassen", zeigte sich Maurizio Sarri von der Leistung seiner Mannschaft angetan.

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Foto: bestino / Shutterstock.com

Hakan Calhanoglu sauer nach Rot gegen Ante Rebic

"Danach haben wir langsam unser Tempo, unsere Intensität und unsere mentale Entschlossenheit gesenkt, aber das ist ein Risiko in einem leeren Stadion", so der Juve-Coach weiter.

Beim AC Mailand herrschte wenig überraschend keine gute Stimmung. Hakan Calhanoglu ärgerte sich über die Rote Karte gegen Rebic.

"Wir sind ziemlich wütend, denn wenn der Schiedsrichter den Videobeweis beim Elfer für Ronaldo checkt, dann muss man auch den Platzverweis gegen Rebic prüfen", so der Ex-Leverkusener.

Der Finalgegner des Rekordmeisters wird zwischen dem SSC Neapel und Inter Mailand (Halbfinal-Hinspiel: 1:0) ausgespielt.

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