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FC Barcelona :Cristiano und Co. profitieren: Barça-Boss kritisiert Steuer-Paradies Serie A

cristiano ronaldo 2020 01 037
Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com
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Josep Maria Bartomeu, Präsident des FC Barcelona, prangert an, dass italienische Klub potenziellen Neuzugängen einen Wechsel in die Serie A mittels Steuerersparnissen schmackhaft machen können.

Der Manager soll sich laut MUNDO DEPORTIVO deshalb mit EU-Präsident David Sassoli getroffen haben, um dazu aufzurufen, sich für eine steuerliche Gleichsetzung in allen Ländern einzusetzen.

Relativ neu ist das Gesetz, dass Spielern, die in den letzten zwei Jahren nicht in Italien aktiv waren, sich aber für einen Wechsel dorthin entscheiden, lediglich 50 Prozent ihrer in Italien erwirtschafteten Einnahmen versteuern (Satz 22%) müssen.

Hierfür müsste der betroffene Profi mindestens zwei Jahre in Italien tätig sein.

So kommt es nicht von ungefähr, dass der steuerliche Vorteil für Inter Mailand bei den Verpflichtungen von Christian Eriksen und Romelu Lukaku sowie Juventus Turin bei Cristiano Ronaldo mit Sicherheit eine entscheidende Rolle eingenommen haben dürfte.

Cristiano Ronaldo streicht nun zum Beispiel 31 Millionen Euro netto ein, Juve muss dafür aber deutlich weniger Bruttolohn bereitstellen als es Real Madrid müsste.

Bei den Königlichen hatte CR7 vor seinem Abschied 2018 "nur" knapp 22 Millionen netto raus.

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