Juventus Turin :Dani Alves tritt gegen Juventus-Bosse nach


Nach nur einem Jahr verließ Dani Alves (36) Juventus Turin 2017. Warum kam es dazu? Jetzt hat der brasilianische Nationalspieler Andeutungen gemacht.

  • Tobias KrentscherDienstag, 28.05.2019
Foto: Marco Iacobucci EPP / Shutterstock.com
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Nach gescheiterten Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung beim FC Barcelona machte Dani Alves im Sommer 2016 Gebrauch von einer Vertragsklausel und wechselte zu Juventus Turin.

Mit den Bianconeri gewann der Rechtsverteidiger die Meisterschaft und die Coppa Italia. Doch nach nur einem Jahr zog er weiter zu Paris Saint-Germain.

Warum blieb der Südamerikaner nur so kurz in Norditalien? Offenbar gab es Zoff mit den Bossen.

"Ich hatte ein etwas unangenehmes Jahr in Italien verbracht, in Turin. Ich fühlte mich betrogen, weil ich nicht das bekam, was mir versprochen worden war", sagte Alves im Gespräch mit ESPN. Es gebe kein schlimmeres Gefühl.

Er habe mit Juventus Turin Geschichte geschrieben und sei bei Fans und in der Mannschaft beliebt gewesen, so der Südamerikaner.

Auf die Verantwortlichen um Präsident Andrea Agnelli ist Dani Alves hingegen wenig gut zu sprechen: "Eine ganz andere Sache ist die Beziehung zu denen, die mich dorthin gebracht haben, was sie mir erzählt haben."

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Er habe das Gefühl gehabt, dass er Stich gelassen worden sei. Daher sei die Entscheidung gefallen, Juventus zu verlassen.

Dani Alves ging zu PSG, wo sein Vertrag Ende Juni ausläuft. Wie steht es mit einer Vertragsverlängerung?

Momentan sei man sich nicht einig, betont der 36-Jährige: "Sie wissen, dass ich in eine Richtung gehen möchte und dass ich diesem Verein helfen möchte, seine Geschichte zu ändern. Aber ich weiß nicht, ob sie das wollen."

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