"Kein allzu ernstes Interesse" :Dani Olmo erklärt Absage an Barça - und wundert sich

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Foto: DarioZg / Shutterstock.com

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Vom Coronavirus lässt sich Dani Olmo nicht aus der Bahn bringen, ihm gehe es gut und er fühle sich großartig, sagt der Winterneuzugang von RB Leipzig zur MUNDO DEPORTIVO.

Einen Makel findet der 20-Millionen-Mann aber dann doch: die seiner Meinung nach zu gering ausgefallene Spielzeit.

Fünf Pflichtspiele hat Olmo seit seiner Ankunft in Leipzig auf dem Tacho, in vier anderen Fällen schmorte er jeweils über 90 Minuten auf der Ersatzbank. Lediglich zweimal wurde der Spanier in der Startelf aufgeboten.

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"Vielleicht hatte ich nicht die Minuten, die ich gerne hätte oder die wir am Anfang gedacht haben. Ja, es ist wahr, dass ich angefangen habe, die ersten vier Spiele zu spielen, aber plötzlich verschwunden bin", sagt Olmo.

Er wisse nicht, was passiert sei, dass er auf einmal nur noch eine Nebenrolle spielte. Olmo, so sagt er, sei nach Leipzig gekommen, "um zu spielen, also werde ich weiter daran arbeiten, die Meinung des Trainers zu überzeugen und zu ändern".

Im Januar erteilte der 21-Jährige unter anderem dem FC Barcelona eine Absage. Im November habe es Gespräche zwischen Barça und seinem Agent gegeben.

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Damals habe der Spanische Meister ihn dringend gewollt, es dann aber auf die lange Bank geschoben. Offenbar bemühten sich die Katalanen nicht genug.

Olmo: "Das ist eine Sache von meinem Berater und meinem Agenten. Aber ich habe das Gefühl, dass sie kein allzu ernstes Interesse hatten."

Und weiter: "Sie sprachen im November mit meinen Agenten. Es schien, als ob sie einen schnellen Abschluss wollen. Aber dann haben sie alles verschoben. Und baten mich bis Ende Januar zu warten."

Trotz seines holprigen Starts in Leipzig bereut es Olmo nicht, sich den Bullen angeschlossen zu haben: "Mir war klar, dass es die beste Option für mich war und ich denke immer noch so. Es scheint ja auch so, dass die Saison sehr lang sein wird und es Minuten für alle geben wird."