In La Masia ausgebildet :Dani Olmo trauert Barça-Abgang nicht nach

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Foto: DarioZg / Shutterstock.com

Mit damals 16 Jahren entschied sich Dani Olmo für den nächsten Schritt in seiner noch jungen Karriere.

Aus der Nachwuchsabteilung des FC Barcelona ging es für den Hochtalentierten nach Kroatien. Dort unterschrieb er einen Vertrag bei Dinamo Zagreb.

Warum wählte er ausgerechnet diesen Weg? Er habe an seine Zukunft gedacht und Dinamo sei schon damals für seine gute Jugendarbeit bekannt gewesen, erklärt Olmo im Gespräch mit SPOX. In Zagreb wurde ihm die Möglichkeit eingeräumt, schon als 16-Jähriger mit der ersten Mannschaft zu trainieren.

Olmo erläutert: "Das kann für einen jungen Spieler sehr hilfreich sein. Kein anderer Verein konnte mir das bieten. Also entschieden meine Familie und ich uns dafür." Sechs Jahre lernte der U21-Eurpameister in Barcelona das Fußballer-Einmaleins.

In der Retrospektive betrachtet bereut Olmo seine damalige Entscheidung keineswegs. Er habe den Traum verfolgt, Profi zu werden, was er auch wahrgemacht habe: "Auch wenn mir noch viel fehlt, um auf dem höchsten Niveau zu bestehen. Zum Glück ist in Zagreb alles gut gelaufen."

Hintergrund


Als einer der Personen, von denen er in La Masia am meisten lernte, nennt Olmo seinen damaligen U12-Trainer Sergi Mila, unter dem er erstmals bester Torschütze der Mannschaft war. Im Winter entschied sich Olmo wiederum für den nächsten Schritt und wechselte für 20 Millionen Euro zu RB Leipzig.

Angeblich bemühte sich im Winter auch Barça um eine Rückkehr. Davon will der mittlerweile 22-Jährige aber nichts gewusst haben.

"Ich weiß nicht einmal, ob eine Rückkehr nach Barcelona eine echte Option war. Es wurden viele Dinge geschrieben. Fakt ist: Ich hatte eine gute Zeit bei Barca, wusste aber irgendwann, dass ich den Schritt woandershin machen musste", sagt er.

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