Nations League :"Das geht mir auf den Sack": Ilkay Gündogan mächtig angefressen

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Foto: Poolfoto / imago images

Einen besseren Start hätte es für die deutsche Auswahl eigentlich nicht geben können. Ilkay Gündogan hatte nach einer gespielten Viertelstunde in Basel gegen die Schweiz auf 1:0 für die DFB-Elf gestellt.

Vom rechten Strafraumeck zog der Mittelfeld-Star von Manchester City nicht hart, aber platziert ab und besorgte so die Führung für die deutsche Mannschaft. Dass Silvan Widmer nach einer Stunde den 1:1-Ausgleich bestellte und damit das Endergebnis herbeiführte, brachte Gündogan in Rage.

"Ich bin angepisst. Das geht mir auf den Sack", schimpfte der 29-Jährige nach Abschluss des Spiels vor der ZDF-Kamera. "Das darf beim Gegentor nicht passieren auf dem Niveau. Das Spiel kann man eigentlich 2:0 oder 3:0 gewinnen. Wir hätten es eiskalt durchspielen müssen. Ich weiß nicht, ob es eine Qualitätsfrage ist, aber daran müssen wir arbeiten."

Ob Gündogan bei seiner Tirade die bisher mehr als durchwachsene Bilanz des DFB-Teams in der Nations League im Hinterkopf hatte? Auch im sechsten Anlauf sprang für das Team von Joachim Löw nämlich kein Sieg heraus.

Hintergrund


Einzig weil die UEFA die Nations League reformiert hatte, blieb Deutschland der A-Liga erhalten. Auch Kapitän Toni Kroos war bedient: "Wenn sechs Punkte zu verteilen sind und man nur zwei holt, dann ist das enttäuschend." Vor dem Kräftemessen in Basel kam Löws Team in Stuttgart nicht über ein 1:1 gegen Spanien hinaus.

Die deutschen Akteure finden schon bald wieder zusammen. Für den 7. Oktober ist die nächste Partie anberaumt worden, in Köln geht es gegen die Türkei. Dann sind auch wieder die geschonten Spieler des FC Bayern dabei.

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