Geldwäsche-Vorwürfe

Das sagt Leo Messis Management

lionel messi training 21
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Die spanische Zeitung mit Sitz in Madrid berichtete, dass Jorge Messi als Mittelsmann in Geldwäsche-Aktivitäten der kolumbianischen Drogenmafia verwickelt sein soll.

Die Polizei widersprach nach der Veröffentlichung bereits wesentlichen Teilen des Berichts. In der ganzen Zeit des Ermittlungsverfahrens, das im April 2012 begann, wurde der Name Jorge Messi kein einziges Mal erwähnt. Auch nicht der Name seines Sohnes.

FC Barcelona

Untersucht wurden die Machenschaften der Geldwäscherbande von der kolumbianischen Polizei und der amerikanischen DEA. Konzerte in Madrid, Barcelona und Murcia wurden geprüft.

Ob auch bei den Benefizspielen mit Leo Messi Geld gewaschen wurde, hat man bisher nicht herausgefunden. Die Spieler haben aber damit nichts zu tun, das steht fest.

In der Stellungnahme von "Leo Messi Management" (LMM) heißt es: "Wie das Innenministerium und Guardia Civil bestätigten, wurde Jorge Messi niemals mit diesem Fall in Verbindung gebracht. Weder wurde er untersucht, noch als Zeuge vernommen, geschweige denn gegen ihn ermittelt."

Außerdem bezog man sich auch auf die Benefizspiele: "Weder LMM noch die Stiftung Leo Messi organisieren die Spiele, sondern alles wird von Dritten gemanagt. Weder LMM noch die Stiftung Leo Messi erhalten einen Erlös bei den Veranstaltungen. Den örtlichen Veranstalter wählt der Tour-Organisator von Messi & Friends ohne jede Mitwirkung oder Beteiligung von LMM oder Angehörigen der Familie Messi.

Der Organisator setzt sich in Verbindung mit den Spielern und kümmert sich um die Organisation der Spiele.

Das Durchführen dieser Veranstaltungen, an denen Lionel Messi und seine Kollegen vom FC Barcelona und von der argentinischen Nationalmannschaft teilnehmen, hat als einziges Ziel, eine Spende für eine NGO zu garantieren, die von der Stiftung Leo Messi zusammen mit UNICEF ausgewählt wird. Am Beispiel der Partie in Kolumbien wurden 100.000 USD gespendet.

Wir hoffen und wünschen, dass "El Mundo" die verbreitete Nachricht gemäß den vom Innenministerium verbreiteten Informationen korrigiert.

Gleichzeitig wollen wir mit dieser Pressemitteilung zum Ausdruck bringen, dass die Gegenwart und Zukunft von LMM gegenüber allen Medien transparent bleiben wird. Jegliche Informationen in Bezug auf Leo Messi, Jorge Messi, LMM oder Stiftung Leo Messi können eingeholt werden."

Laut dem Sportblatt Sport lässt die Familie Messi weiterhin untersuchen, ob eine Klage gegen die Zeitung "El Mundo" möglich ist. Die Familie Messi sehe laut der Zeitung einen weiteren Versuch aus Madrid, Lionel Messi zu diskreditieren und seinen Ruf zu beschädigen.