FC Bayern :David Alaba: Auch dritte Verhandlungsrunde gescheitert

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Nachdem die Treffen am Rande des Champions-League-Turniers in Lissabon sowie in München im Juni ohne Erfolg blieben, ist nach Informationen der SPORT BILD auch die dritte Ausgabe der Verhandlungen zwischen dem FC Bayern und David Alaba gescheitert.

Die an der Säbener Straße durchgeführte Besprechung, an der Pini Zahavi und Vater George Alaba auf Spieler- sowie Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Sportvorstand Hasan Salihamidzic auf Vereinsseite teilnahmen, soll aus bekannten Gründen ohne Abschluss geendet haben.

Die verhandelnde Spielerseite soll nach wie vor das Grundgehalt von elf Millionen Euro als problematisch ansehen. Die Bayern bieten Alaba einen Fünfjahresvertrag mit jenem Salär, das durch Boni um bis zu sechs weitere Millionen ansteigen kann.

Hintergrund


Des Weiteren geht es angeblich um ein Versprechen, das Alaba bei seiner Verlängerung im März 2016 gegeben wurde. Dem Österreicher soll damals in Aussicht gestellt worden sein, zukünftig vermehrt Einsatzzeiten im Mittelfeld zu erhalten. Bekanntermaßen wurde diese Abmachung nicht eingehalten.

Sollten die zähen Verhandlungen nicht bis spätestens Januar erfolgreich abgeschlossen werden, ist ein ablösefreier Abgang, den keiner der involvierten Parteien forciert, ziemlich wahrscheinlich. Dann darf Alaba ohne Zustimmung der Bayern bei einem anderen Klub unterschreiben.