Ablösefreier Bayern-Star :David Alaba: Real Madrid, PSG oder Chelsea - wo liegt seine Zukunft?

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Die Gerüchteküche um David Alaba brodelt weiter. Der Abwehrchef des FC Bayern liebäugelt bekanntlich mit einem Wechsel nach Spanien. Zuletzt hieß es, Real Madrid habe den Österreicher für das neue Jahr als Transferziel auserkoren. Laut Christian Falk, Fußballchef von BILD und SPORT BILD, gibt es aber keinen Kontakt zwischen Spieler und den Königlichen.

Es habe zwar ein Gespräch zwischen David Alaba und Zinedine Zidane gegeben, allerdings nicht aktuell. Ex-Bayern-Profi Franck Ribery habe vor über einem Jahr den Kontakt zu seinem Landsmann hergestellt. Dabei habe Zidane Alaba seine Wertschätzung übermittelt.

Real Madrid und der FC Barcelona sind von der Corona-Pandemie arg gebeutelt, Barça drohen 300 Millionen Euro weniger Einnahmen, Real Madrid 200 Millionen Euro.

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Daher sind beide spanischen Giganten wohl nicht unter den Favoriten auf eine Alaba-Verpflichtung zu finden. Der Nationalspieler ist zwar 2021 ablösefrei, würde durch Handgeld, Beraterprovision für Zahavi und ein hohes Gehalt dennoch schwer zu finanzieren sein.

PSG streckt für Fühler aus - Berater kontaktiert Chelsea

Paris Saint-Germain hat mit den Finanzen bekanntlich keine Probleme, dank der Scheichs aus Katar. PSG soll seine Fühler ausstrecken, Alaba sehe sich aber nicht in Paris.

Hintergrund


Interessant könnte die Option FC Chelsea werden. Berater Zahavi, der in London lebt, versucht Falk zufolge Alaba bei den Blues unterzubringen. Falks Vermutung: "Für David Alaba  wäre London ein sehr schöne Stadt, wenn es nicht nach Spanien geht."

Chelsea ist dank Mäzen Roman Abramowitsch von Corona weit weniger betroffen als der Großteil der anderen Top-Klubs. Im vergangenen Sommer legte Chefverhandlungsführerin Marina Granovskaia über 200 Millionen Euro für Neuzugänge wie Timo Werner, Kai Havertz oder Hakim Ziyech auf den Tisch.