FC Bayern :David Alaba: Vertragspoker stockt – rückt der Abschied näher?

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Foto: MDI / Shutterstock.com

An dem großen Problem in den Verhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern hat sich nach wie vor nichts geändert. Die vertretende Seite des Österreichers fordert weiterhin ein Gehalt, das der Triple-Sieger partout nicht zahlen möchte.

Die finanziellen Vorstellungen gehen offenbar noch sehr weit auseinander. Laut SPORT BILD offerieren die Bayern aktuell ein Grundgehalt von elf Millionen Euro plus sechs Millionen Euro an möglichen Zusatzzahlungen. Alaba erhält momentan 15 Millionen Euro per annum, eine Aufstockung um "nur" zwei Millionen Euro kommt für ihn nicht infrage.

Der neue Münchner Abwehrchef weiß natürlich, mit welchen Summen seine Kollegen Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Thomas Müller nach deren Vertragsverlängerungen ausgestattet wurden. Alaba will mindestens genauso viel verdienen.

Außerdem soll dem Nationalspieler Österreichs ein gebrochenes Versprechen in seiner Entscheidungsfinden behindern. Bei seiner letzten Vertragsverlängerung 2016 wurden Alaba angeblich Chancen eingeräumt, auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld zu agieren. Realisiert wurde dies bekanntermaßen nicht.

Hintergrund


Kommt es in den nächsten Wochen zu keiner Einigung, ist eine Trennung noch bis zum Transferende am 5. Oktober wahrscheinlich. Dieses Szenario wollen allerdings alle involvierten Parteien verhindern. Ein neuer Gesprächstermin soll Stand heute noch nicht gefunden worden sein.

"Es wäre sehr schade, wenn wir zu keiner Einigung kommen würden. David ist zwölf Jahre bei uns und passt wie die Faust aufs Auge zum FC Bayern", betonte FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor Kurzem in der WELT AM SONNTAG.

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