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"Unbefriedigende Situation" :Der Fall Gareth Bale: Toni Kroos spricht Klartext

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Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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Gareth Bale (31) spielt bei Real Madrid keine Rolle mehr. Der einstmals teuerste Fußballer der Welt ist nur noch Bankdrücker, schaffte es zuletzt nicht einmal mehr in den Kader von Zinedine Zidane.

Bale sorgte zudem mit Mätzchen auf der Tribüne für Ärger. Bei den Fans der Königlichen ist der Waliser bereits seit Monaten unten durch, spätestens seit der geglückten EM-Qualifikation mit Wales, als Bale vor einer Fahne posierte, auf der stand: "Wales, Golf, Madrid. In dieser Reihenfolge."

Gareth Bale macht aber keine Anstalten den spanischen Rekordmeister zu verlassen. Das betonte Berater Jonathan Barnett unlängst. Es sieht danach aus, als wolle der Topverdiener (bis zu 17 Millionen Euro netto pro Jahr) seinen bis 2022 gültigen Vertrag aussitzen.

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Foto: Anton_Ivanov / Shutterstock.com

"Gareth Bale ist mit Sicherheit nicht geholt worden, um so wenig zu spielen, wie er es aktuell tut"

Die Situation birgt Konfliktpotenzial. Das weiß auch Toni Kroos. Der Spielmacher  im Podcast LAUSCHANGRIFF: "Dass die Situation für alle unbefriedigend ist, da muss man nicht drumherum reden. Er ist mit Sicherheit nicht geholt worden, um so wenig zu spielen, wie er es aktuell tut."

Ganz so schlimm wie in der Presse dargestellt - Bale soll in der Mannschaft angeblich isoliert sein, eine schlechte Beziehung zu Real-Coach Zidane haben - sei es aber nicht.

Kroos: "Es ist ganz sicher nicht so extrem, wie es gemacht wird. In der Mannschaft ist alles okay. Ich kenne ihn ja auch sechs Jahre und wir haben auch ziemlich große Sachen zusammen gewonnen."

Dennoch handele es sich um "ein schwieriges Thema", stellt Kroos fest und blickt zurück: "Ich glaube, dass er letzten Sommer grundsätzlich weg wollte und dass von Vereinsseite auch erst ein ‚Ja‘ signalisiert wurde, dann wieder nicht. Ich weiß nicht, ob er da nach wie vor ein bisschen sauer ist".

Rückblick: Gareth Bale war sich im vergangenen Sommer mit einem Verein aus der Chinese Super League einig, der ihm mehr als 20 Millionen Euro netto pro Jahr bot. Real und die Chinesen konnten sich aber nicht auf eine Ablösesumme einigen.

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