Messi bleibt Corona-Test fern :Der Fall Messi: Barça trennt sich von Anwaltskanzlei – LaLiga mit Klarstellung

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Foto: Poolfoto / imago images

Die Anwaltskanzlei Cuatrecasas wird dem FC Barcelona zukünftig nicht mehr beratend zur Seite stehen. Das berichtet die MARCA mit Verweis auf einen Bericht von CRONICA GLOBAL.

Demnach war Cuatrecasas für Lionel Messi beratend tätig, als dieser Barça per digitalem Einschreiben seinen Wechselwunsch übermittelt hatte. Dabei ging offenbar alles mit rechten Dingen zu, schließlich soll Cuatrecasas damit betraut worden sein, sowohl für den Klub als auch die Spieler Tätigkeiten aufzunehmen. Dennoch zieht Barcelona nun einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit.

Inzwischen deutet sich an, dass Messi und Barça nicht wie von dem 33-Jährigen erhofft im Frieden auseinandergehen. Laut dem Klub ist Messis Vertragsklausel, die ihm ermöglicht, Barça am Ende jeder Saison ablösefrei zu verlassen, schon im Juni abgelaufen. La Pulga sieht dies aufgrund der Corona-Pandemie allerdings nicht gegeben.

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Messi erscheint nicht zum Corona-Test

Die Fronten zwischen Klub und Messi verhärten sich indes weiter. In Spanien berichten verschiedene Medien (u.a. SPORT und RAC1) unisono, dass Messi am Sonntag nicht zum Corona-Test erschienen sei.

Hintergrund


Der Argentinier war für 10.15 Uhr eingeplant, erschien aber weder vor noch nach dem anberaumten Zeitpunkt. Sollte der Südamerikaner den Test nicht absolvieren, darf er nicht gemeinsam mit der Mannschaft am Montag in die Saisonvorbereitung starten.

LaLiga stellt klar: Lionel Messi kostet 700 Millionen Euro

Der Ligaverband sah sich am Sonntag "in Bezugnahme auf die unterschiedlichen Interpretationen, von denen einige widersprüchlich sind" dazu gezwungen, Vertragsdetails von Messi herauszugeben.

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Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

"Der Vertrag ist gültig und enthält eine Ausstiegsklausel für den Fall, dass Lionel Andrés Messi beschließt, seinen Vertrag einseitig zu kündigen. Diese beruht auf Artikel 16 des Königlichen Dekrets 1006/1985 vom 26. Juni die das Arbeitsverhältnis von Profisportlern regelt."

Der Verband stellt klar, dass Messi ohne Zahlung der Klausel keine Freigabe erhalten wird: "Wenn er den Betrag dieser Klausel nicht bezahlt hat, wird LaLiga kein Verfahren einleiten, das sein Ausscheiden aus dem Verband bewirkt."

Die Ausstiegsklausel in Messi Arbeitspapier beträgt 700 Millionen Euro. Darauf einigten sich Barça und der Argentinier bei der letzten Vertragsverlängerung. Von Messis Sonderklausel, den Verein zu jedem Saisonende ablösefrei verlassen zu dürfen, erwähnt LaLiga nichts. Heißt: Die Klausel ist wohl am 10. Juni 2020 verstrichen - so sieht es auch Barça.

Das an Messi interessierte Manchester City müsste also die 700-Mio-Klausel in Messis Arbeitspapier ziehen, wovon nicht auszugehen ist, oder sich mit Barça auf eine Ablösesumme einigen.

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