"So was macht man nicht" :Der Fall Mesut Özil: Lukas Podolski geht auf Arsenal los

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Lukas Podolski und Mesut Özil kennen sich bestens. Gemeinsam standen sie beim FC Arsenal unter Vertrag, mit der deutschen Nationalmannschaft wurden sie in Brasilien Weltmeister.

Während Ex-Bayern-Stürmer Podolski seine Karriere im Alter von 35 Jahren derzeit bei Antalyaspor ausklingen lässt, ist Özil bei den Gunners zum Zuschauen verdammt. Cheftrainer Mikel Arteta strich den gebürtigen Gelsenkirchener aus dem Kader für Premier League und Europa League.

Lukas Podolski kritisiert das Verhalten der Londoner gegenüber Özil deutlich. "So einen Spieler, der seit sechs, sieben Jahren im Verein ist, aus dem Kader rauszuschmeißen, das ist nicht Ordnung. So was macht man nicht", wählte Prinz Poldi gegenüber ENGLISCHE WOCHE deutliche Worte.

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Mesut Özil habe sich nie negativ gegenüber dem Verein oder seinen Mannschaftskollegen verhalten, so Podolski weiter. Hilfreich sei der Kader-Rauswurf für keine der Parteien: "Es gibt nur Verlierer, das bringt keinen weiter."

Hintergrund


"Das ist schade. So sollte es nicht enden"

Özil wechselte 2013 für 47 Millionen Euro von Real Madrid ins Emirates Stadium, machte seitdem 254 Spiele (77 Vorlagen, 44 Tore). Sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Lukas Podolski, der von 2012 bis 2015 ein Gunner war, hätte sich ein anderes Ende für seinen Ex-Kollegen in London gewünscht.

"Das ist schade. So sollte es nicht enden. Der Verein Arsenal London hat in den vergangenen Monaten keine positiven Punkte gesammelt", stellt der 130-fache Nationalspieler klar. Allerdings kenne er die genauen Hintergründe der Ausbootung nicht.