Juventus Turin :Der Fall Paulo Dybala: Jetzt spricht Juve-Boss Andrea Agnelli

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"Er hat eine Offerte erhalten, durch die er zu einem der zwanzig bestbezahlten Spieler in Europa werden würde", sagte der Juve-Boss auf der Golden-Boy-Gala der Sporttageszeitung TUTTOSPORT.

Bei Dybala dürfte diese Aussage nicht gut ankommen. Der Südamerikaner hatte nach dem 3:1 gegen Genua kritisiert, dass im Zusammenhang mit der möglichen Vertragsverlängerung Berichte über seine vermeintlichen Gehaltsforderungen kursieren.

Hintergrund

Italienischen Medienberichten zufolge verlangt die Dybala-Seite ein Jahresgehalt von 15 Millionen Euro pro Jahr. Andrea Agnelli geht auf die genauen Zahlen nicht ein, erklärt aber: "Wir freuen uns auf seine Antwort."

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Wichtig sei derzeit ohnehin, dass Dybala sportlich wieder in Topform komme. Agnelli: "Paulo hatte es schwer nach seiner COVID-Erkrankung.  Das Wichtigste ist, seine Antwort auf dem Platz zu sehen. Wir alle möchten, dass er es tut."

Dybala hatte am Wochenende sein erstes Saisontor in der Serie A erzielt und hinterher von "Liebe" zu Juventus gesprochen. Agnelli hört solche Bekundungen gerne: "Ich habe mit großer Freude seine Liebe zu Juventus vernommen. Diese Liebe wird erwidert. Wir sehen in ihm unseren zukünftigen Mannschaftskapitän."

Derzeit wird Dybala mit sieben Millionen Euro netto pro Spielzeit entlohnt. Juventus' Angebot soll bei knapp zehn Millionen Euro pro Jahr plus Prämien liegen. Das Angebot soll Dybala bereits abgelehnt haben.

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