Real Madrid :Der kuriose Grund, warum Thibaut Courtois nicht in die Bundesliga wechselte

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Thibaut Courtois (28) gilt spätestens seit der Weltmeisterschaft 2018 als einer der Top5-Keeper der Welt. Seit zwei Jahren hütet der Torwart-Hüne das Tor von Real Madrid.

Ausbildet wurde Courtois einst beim KRC Genk, ehe der FC Chelsea sich 2011 die Dienste des Keepers sicherte. Es folgte eine dreijährige Leihe an Atletico Madrid und vier Spielzeiten als Stammtorhüter an der Stamford Bridge, ehe Real Madrid rief.

Als 18-Jähriger hätte Courtois auch andere Wege gehen können. Zu einem Bundesligisten. Das verrät Lutz Pfannenstiel, Ex-Scout von 1899 Hoffenheim. Statt Courtois holte 1899 aber Courtois' Landsmann und Vereinskollege Koen Casteels.

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Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

Die Situationen der beiden Belgier sei ähnlich gewesen, so der Ex-Schlussmann bei DAZ. "Die haben ja auch noch fast gleich ausgesehen, nur der Name war anders. Und dann war es auch schon so, dass man sehr weit war, Courtois zu verpflichten."

Schlechte Schulnote Grund für Absage aus Hoffenheim

Doch dann traf 1899 Hoffenheim eine durchaus kuriose Entscheidung. Pfannenstiel: "Er hatte eine schlechte Note in Mathe, weshalb der Deal letztlich nicht zustande kam. Und dann hat man sich eben für einen anderen Torwart entschieden. Leistungsmäßig waren beide auf einem Niveau."

Hintergrund


Casteels (27) packte in Hoffenheim den Durchbruch. Seit 2015 spielt er für den VfL Wolfsburg. Seine Bilanz: 160 Bundesliga-Spiele.

Große Erfolge blieben Casteels verwehrt. Thibaut Courtois hingegen wurde Pokalsieger, Europa-League-Sieger und Meister mit Atletico Madrid, Meister und Ligapokalsieger in England und Klub-Weltmeister mit Real Madrid.

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