Anzeige

Paris Saint-Germain :"Der typisch brasilianische Weg": Juninho kritisiert Neymar

neymar 2020 01 065
Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com
Anzeige

Juninho kann nicht viel damit anfangen, welche Tipps junge Fußballer in Brasilien mit auf den Weg gegeben werden. "In Brasilien wird uns beigebracht, uns nur ums Geld zu kümmern, aber in Europa herrscht eine andere Mentalität", sagt der Südamerikaner im GUARDIAN.

Im Zuge dessen hatte er unbewusst einen Karriereplan erstellt, um zu einem der großen Verein in Brasilien zu wechseln und nicht allein zu spielen, um seiner Liebe Fußball nachzugehen. "Mir wurde beigebracht, zu dem Klub zu gehen, der mir am meisten zahlt", sagt Juninho. "Es ist der typische brasilianische Weg."

Als nicht unbedingt positives Beispiel nennt er seinen Landsmann Neymar, der im Sommer 2017 für die immer noch bestehende Weltrekordablöse von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt war und an der Seine mit gut 37 Millionen Euro alimentiert wird.

neymar 2020 01 044
Foto: Marco Iacobucci Epp / Shutterstock.com

"Schauen wir uns doch mal Neymar an", sagt Juninho, der seit dieser Saison als Sportdirektor von Olympique Lyon tätig ist. Seine klare Beurteilung: "Er ist nur wegen des Geldes zu PSG gewechselt." Die anhaltenden Gerüchte um eine Rückkehr nach Barcelona stoßen Juninho ebenfalls  ziemlich sauer auf.

"PSG hat ihm alles gegeben! Alles was er wollte. Und jetzt will er vor Ablauf seines Vertrags gehen", kritisiert Juninho, der darauf beharrt, dass Neymar sein noch bis 2022 datiertes Arbeitspapier erfüllen sollte.

Für Neymar sei es jetzt an der Zeit, etwas zurückzugeben und Dankbarkeit zu zeigen. Seine Qualität als Fußballer will Juninho Neymar allerdings unter keinen Umständen absprechen: "Als Spieler gehört er zu den Top drei der Welt, genau wie Cristiano Ronaldo und Leo Messi."

Folge uns auf Google News!
Hol dir unsere App!