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DFB-Elf :Mario Gomez spricht über seinen Rücktritt aus der Nationalelf

mario gomez interview
Foto: Santamaradona / Dreamstime.com
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Mit einer Überraschung begann der Test des VfB Stuttgart gegen Atletico Madrid (1:1).

Schwaben-Stürmer Mario Gomez trat unmittelbar vor dem Spiel aus der Nationalmannschaft zurück und stand anschließend Rede und Antwort.

"Ich finde, dass sich nach der WM ganz viele Leute zu Wort gemeldet haben, die das ganze Jahr nicht gehört werden, weil sie nicht interessant sind. Die sagen dann was, weil sie wissen, dass sie bei dem Thema gehört werden", rechnete der Torjäger am Sonntagabend im Stuttgarter Stadion ab:

"Da war ganz viel Populismus dabei, ganz viel Nach-Vorne-Preschen."

Mario Gomez hatte seinen Rücktritt schon lange geplant und vorab alle involvierten Personen informiert, wollte den Schritt an die Öffentlichkeit aber abwarten.

"Ich habe versucht, ein bisschen abzuwarten, damit das Ganze wieder auf eine sachliche Schiene gerät. Ich wollte mich nur nicht eingliedern in die Reihe derer, die nach der WM große Töne gespuckt haben, denn mit den Leuten habe ich wenig am Hut", begründete der 78-malige Nationalspieler.

Der Hauptgrund für den Rücktritt sei dabei nicht das frühe Aus in der Vorrunde – das konnte er ja bei den Planungen, die vor der WM begannen, nicht wissen.

Vielmehr sei es das eigene Alter. "Die Zukunft des DFB liegt nicht auf den Schultern eines 33-Jährigen", betonte Gomez.

Und im Notfall stünde er immer bereit, verdeutlichte der Torjäger mit 31 Treffern im DFB-Dress: "Ich werde nie nein sagen."

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