Nationalmannschaft :DFB-Präsidentensuche: Landesfürsten erneuern Position - Rückschlag für Peters

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Die Chefs der Landes- und Regionalverbände haben sich bei der Suche nach einem neuen DFB-Präsidenten erneut für einen Kandidaten oder eine Kandidatin aus dem Amateurlager ausgesprochen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach einer Konferenz der Landesfürsten am Montag mit. Dies ist ein Rückschlag für die Ambitionen von Co-Interimspräsident Peter Peters.

Voraussetzung für die kandidierende Person solle "die aktive Mitarbeit in einem Landes- oder Regionalverband in herausgehobener Rolle" sein, hieß es. Diese solle "eine glaubwürdige Interessenwaltung des Amateurbereichs verkörpern". Zudem hätten "alle stimmberechtigten Mitglieder der Präsidentenkonferenz" erklärt, "das mehrheitliche Votum zu akzeptieren".

Hintergrund

Peters hatte in der vergangenen Woche seine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt, wenn er "von einem Landesverband von den Amateuren vorgeschlagen werde". Zudem kündigte er seinen Rückzug als Aufsichtsratschef der Deutschen Fußball Liga (DFL) an. Unterstützung hatte er zunächst vom Landesverband Westfalen erhalten.

Beim Kandidaten müsse es sich "nicht um einen Präsidenten eines Landes- oder Regionalverbandes" handeln, hieß es in dem Statement der Landesfürsten weiter. Kenntnisse in Bezug auf die "Ausgleichsmechanismen mit der DFL" sollten vorhanden sein. Eine Doppelspitze schlossen die Präsidenten des Landes- und Regionalverbände erneut aus. 

Bei der "Festlegung auf eine Kandidatin oder einen Kandidaten" solle zudem der "konstruktive Austausch" mit der DFL gesucht werden, hieß es. Bis zum 15. November können die Präsidien und Vorstände der Landes- und Regionalverbände unter Berücksichtigung der getroffenen Verabredungen ihre Vorschläge machen.

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